PFEFFENHAUSEN:

H2-Luftfahrtgipfel in Pfeffenhausen

Aiwanger: „Wasserstoff wird auch in der Luftfahrt eine zentrale Rolle spielen“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hob beim H2-Luftfahrtgipfel in Pfeffenhausen die Bedeutung von Wasserstoff für die Zukunft der Luftfahrt hervor. Foto: Tanja Gabler/StMWi   Download – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat beim H2-Luftfahrtgipfel in Pfeffenhausen die Bedeutung von Wasserstoff für die Zukunft der Luftfahrt hervorgehoben. Vertreter aus Industrie, Forschung und Politik beraten dort über Brennstoffzellen, Kryotechnik, Infrastruktur, Verflüssigung, Materialien sowie Testung und Zulassung wasserstoffbasierter Luftfahrtantriebe.   Aiwanger. „Die aktuelle Lage ist herausfordernd: Unsere Industrie ringt um internationale Wettbewerbsfähigkeit, gleichzeitig muss die EU ihre Klimaziele mit neuen geopolitischen Realitäten in Einklang bringen. Das werden wir nur schaffen, wenn wir technologieoffen denken und handeln. Ich bin überzeugt: Wasserstoff wird auch in der Luftfahrt langfristig eine zentrale Rolle spielen.“   Bayern baut Wasserstoff-Kompetenz konsequent aus. Mit der Bayerischen Wasserstoffstrategie 2.0, dem Zentrum Wasserstoff.Bayern und dem Wasserstoffbündnis Bayern mit mehr als 420 Partnern verfügt der Freistaat über ein leistungsfähiges Wasserstoff-Ökosystem. Bayern treibt den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur wie Elektrolyseure, Wasserstofftankstellen und Wasserstoff-Nutzfahrzeuge voran. Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt zudem das vom Bund geförderte Wasserstoff Technologie-Anwendungszentrum (WTAZ) in Pfeffenhausen.    Auch beim Thema  Wasserstoff in der Luftfahrt verfügt Bayern über starke Kompetenzen. Neben Unternehmen wie Airbus und MTU Aero Engines tragen Forschungseinrichtungen wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Bauhaus Luftfahrt e.V., Fraunhofer-Institute und zahlreiche Hochschulen zur Entwicklung nachhaltiger Luftfahrtantriebe bei.   Aiwanger: „Bayern hat eine starke industrielle und wissenschaftliche Basis für die Wasserstoffluftfahrt. Wir investieren deshalb gezielt in Forschung und Testinfrastruktur. So unterstützen wir das DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen in Augsburg beim Ausbau seiner Prüfkompetenzen für Wasserstoffgasturbinen. In der Luftfahrt braucht man einen langen Atem, um neue Technologien zu entwickeln, zu testen und zu zertifizieren.“   Der H2-Luftfahrtgipfel sei deshalb eine wichtige Plattform, um die relevanten Akteure zusammenzubringen. „Mit dem Innovationscluster Wasserstoffzentrum Fahrzeug- und Luftfahrtantriebe Pfeffenhausen – WFLAP – entsteht ein weiterer Baustein in diesem starken bayerischen Ökosystem. Das ist der richtige Weg“, erklärt Aiwanger.   Ansprechpartner: Jürgen Marks Leiter Pressereferat Der H2-Luftfahrtgipfel ist eine wichtige Plattform, um relevante Akteure der Wasserstoff-Branche zusammenzubringen.

Foto: Tanja Gabler/StMWi

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion