München:
Bayerns Wirtschaftsminister besucht Expo Real in München
Aiwanger: „Bauen muss sich wieder lohnen. Enteignungsdebatten sind dagegen Gift für Investitionen“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besuchte den Messestand der Predium Technology GmbH aus München, unter anderem gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern der Messe München, Dr. Reinhard Pfeiffer (1. v. r.) und Stefan Rummel (2. v. r.).
Foto: StMWi
Zum Abschluss des Messerundgangs besuchte der Minister gemeinsam mit Stefan Rummel, Geschäftsführer Messe München (1. v. l.) den Stand der B&O GmbH aus Bad Aibling.Foto: StMWi Download MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat auf der Expo Real in München für bessere Rahmenbedingungen für die Immobilien- und Bauwirtschaft geworben. Europas größte Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur findet vom 5. bis 7. Oktober auf dem Gelände der Messe München statt. Aiwanger: „Die Immobilienbranche ist massiv verunsichert. Hohe Baukosten, teure Grundstücke, hohe Zinsen und zu viel Bürokratie bremsen weiterhin Investitionen. Wir müssen Bauen wieder einfacher und günstiger machen. Bezahlbarer Wohnraum entsteht vor allem durch mehr Angebot und nicht durch immer neue Vorschriften und Preisregulierungen.“ Im Jahr 2025 wurden in Bayern rund 54.150 Wohnungen genehmigt, aber nur rund 47.360 fertiggestellt. „Über 180.000 genehmigte Wohnungen warten auf ihre Fertigstellung. Das zeigt: Eine Genehmigung allein schafft noch keine Wohnung. Wir brauchen niedrigere Baukosten, schnellere Verfahren, bessere steuerliche Bedingungen und verlässliche Förderung. Enteignungsdebatten sind dagegen Gift für Investitionen. Wer mehr Wohnungen will, muss das Bauen attraktiver machen,“ betonte der Minister. Bayern setzt mit den Modernisierungsgesetzen bereits auf weniger Bürokratie und einfachere Verfahren. Mit dem Gebäudetyp E, dem Bauturbo und einer eigenen Umbauordnung soll Bauen schneller und günstiger werden. Bei seinem Rundgang besuchte der Wirtschaftsminister vier bayerische Unternehmen: Predium Technology, München: Digitale Lösungen zur Bewertung und Steuerung von Gebäuden Alasco GmbH, München: Software für die Steuerung von Bau- und Immobilienprojekten Klebl GmbH, Neumarkt i.d.OPf.: Moderner Massiv- und Fertigteilbau B&O GmbH, Bad Aibling: Sanierung und Neubau in Holz- und Hybridbauweise Aiwanger: „Unsere Unternehmen zeigen, wie Digitalisierung, moderne Methoden und innovative Materialien das Bauen effizienter machen. Diese Innovationskraft müssen wir nutzen und gleichzeitig unnötige Vorschriften aus dem Weg räumen.“ Ansprechpartnerin: Dr. Aneta Ufert Stv. Pressesprecherin Bei seinem Rundgang auf der Expo Real besuchte der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Stand der Alasco GmbH aus München, gemeinsam mit Stefan Rummel,Geschäftsführer Messe München.
Quelle:stmwi.bayern.de