München:

Die bayerischen Firmen Reverion und Advitos sind zwei von drei Kandidaten für den Deutschen Zukunftspreis

Aiwanger: „Zwei Nominierungen für den Deutschen Zukunftspreis sind ein starkes Signal für den Innovationsstandort Bayern“

 

Zwei von drei Nominierungen für den Deutschen Zukunftspreis 2026 kommen aus Bayern. Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger gratuliert den beiden nominierten Unternehmen Reverion aus Taufkirchen und Advitos aus München: „Wenn zwei von drei Nominierungen für den Deutschen Zukunftspreis aus Bayern kommen, ist das ein starkes Signal für unseren Innovationsstandort. Bayern bietet ein innovatives Umfeld, in dem Forschung und Unternehmergeist gemeinsam Lösungen für die großen Herausforderungen der Zukunft entwickeln. Ich wünsche Reverion und Advitos viel Erfolg bei der Preisverleihung.“   Reverion: Kraftwerke für die Energiewende   Das aus einer Forschungsgruppe der Technischen Universität München (TUM) hervorgegangene Unternehmen Reverion hat ein reversibles Brennstoffzellenkraftwerk entwickelt. Die Technologie kann Biogas zu Biomethan und CO2 sowie Strom zu Wasserstoff und mit CO2 aus dem Biogas wieder zu Biomethan flexibel ineinander umwandeln. Überschüssiger Strom kann damit beispielsweise zur Erzeugung von grünem Wasserstoff genutzt und bei Bedarf wieder in Strom zurückverwandelt werden. Der erwartete Wirkungsgrad von 74,2 Prozent bei der Umwandlung von Gas in Strom wäre Weltrekord für thermische Kraftwerke. Die Technologie wird bereits in Kraftwerken mit einer Leistung von 500 Kilowatt eingesetzt.   Aiwanger: „Reverion zeigt, wie aus bayerischer Forschung konkrete Lösungen für die Energiewende entstehen. Viele bestehende Biogasanlagen könnten mit dieser Technologie umgerüstet werden und damit deutlich effizienter Strom erzeugen und zusätzlich grünes Gas produzieren.“   Advitos: Neue Therapie bei Multiorganversagen   Die Advitos GmbH hat mit Advos einen neuen Therapieansatz für schwerstkranke Intensivpatienten entwickelt. Ein einziges Gerät unterstützt gleichzeitig die Entgiftungsfunktionen von Niere, Leber und Lunge. Die Technologie ist bereits marktreif und eröffnet neue Behandlungsmöglichkeiten bei lebensbedrohlichem Multiorganversagen.   Aiwanger: „Ob Energiewende oder moderne Medizin: Die beiden bayerischen Nominierungen stehen beispielhaft für Innovationen, die nicht nur technologisch anspruchsvoll sind, sondern konkrete gesellschaftliche Herausforderungen lösen können.“   Der mit 250.000 Euro dotierte Deutsche Zukunftspreis wird am 18. November 2026 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin verliehen. Die Auszeichnung würdigt bahnbrechende Innovationen, die bereits marktreif sind und gesellschaftliche Herausforderungen lösen.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion