Fürstenfeldbruck:

Bayerns Wirtschaftsminister sichert Tech-Unternehmen Unterstützung bei Investitionen und Ausbauvorhaben zu Aiwanger besucht die Hensoldt AG:

„Bayern schafft die Voraussetzungen für den industriellen Hochlauf von Tech-Unternehmen“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sicherte den Hensoldt-Managern Daniela Hildenbrand und Dietmar Thelen die Unterstützung des Freistaats zur weiteren Stärkung des Defence-Tech-Ökosystems zu.

Foto: StMWi

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat dem Technologieunternehmen Hensoldt die Unterstützung des Freistaats bei der weiteren Stärkung des Defence-Tech-Ökosystems und bei investitionsfreundlichen Rahmenbedingungen zugesichert. Hensoldt ist ein strategisches Schlüsselunternehmen für den Verteidigungs- und Technologiestandort Bayern. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen der weitere industrielle Hochlauf, mögliche Ausbau- und Investitionsvorhaben, Fachkräfte und Lieferketten sowie Kooperationsmöglichkeiten mit Start-ups und Forschungseinrichtungen.   Aiwanger: „Hensoldt steht beispielhaft für die technologische Stärke Bayerns. Der enorme Auftragsbestand zeigt, wie stark die Nachfrage nach moderner Verteidigungstechnologie gestiegen ist. Jetzt kommt es darauf an, dass die Unternehmen ihre Produktion schnell und zuverlässig hochfahren können. Bayern wird dafür die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen und Investitionen unterstützen. Wir wollen, dass neue Technologien nicht nur in Bayern entwickelt, sondern auch hier skaliert und produziert werden.“   Hensoldt-Technologien leisten einen wichtigen Beitrag zu zentralen Beschaffungsprogrammen und damit zur technologischen Leistungsfähigkeit der Bundeswehr und europäischer Streitkräfte. Das Unternehmen entwickelt unter anderem Radar-, Sensor-, Optronik-, Elektronik- und Softwarelösungen für die Bereiche Luft, Land, See, Cyber und Weltraum. Insgesamt beschäftigt Hensoldt rund 9.500 Menschen.   Hensoldt ist Teil eines breit aufgestellten bayerischen Defence-Tech-Ökosystems. Rund 200 Unternehmen mit etwa 50.000 Beschäftigten erwirtschaften im Freistaat rund 9,5 Milliarden Euro Wertschöpfung pro Jahr. Neben etablierten Systemhäusern und Zulieferern gehören dazu zahlreiche wachstumsstarke Start-ups sowie Forschungseinrichtungen und Technologieanbieter.   Aiwanger: „Bayern verfügt über eine starke Kombination aus industrieller Kompetenz, Forschung, Start-ups und leistungsfähigen Netzwerken. Diese Verbindung brauchen wir, um Innovationen schnell von der Entwicklung und Erprobung in die Serienproduktion zu bringen. Unser Ziel ist ein starkes bayerisches Defence-Tech-Ökosystem, das Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Freistaat sichert.“   Die Bayerische Staatsregierung flankiert den industriellen Hochlauf unter anderem mit der Vernetzungs-Plattform TechHUB SVI, dem Aufbau des Defense Lab Erding, dem digitalen Gründerzentrum brigkAIR Defence in Manching, dem Cluster Aerospace und weiteren Vernetzungs- und Erprobungsstrukturen. Förderprogramme und Finanzierungsangebote unterstützen die Entwicklung, den Praxistransfer und die Skalierung innovativer Sicherheits-, Verteidigungs- und Dual-Use-Technologien.   Im Gespräch mit Hensoldt ging es auch um konkrete Ausbauvorhaben und mögliche Kooperationen mit Start-ups und Forschungseinrichtungen. Anknüpfungspunkte bestehen insbesondere bei Sensorik, Drohnenabwehr, Künstlicher Intelligenz, elektronischer Kampfführung und vernetzter Operationsführung.   Aiwanger: „Wir wollen die Schnittstelle zwischen etablierten Unternehmen, Start-ups und Forschung weiter verbessern. Hensoldt kann mit seiner technologischen Kompetenz ein noch wichtigerer Partner für dieses Netzwerk sein. Bayern bietet dafür hervorragende Voraussetzungen – und wir wollen diese Voraussetzungen weiter verbessern.“

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion