IRNSING/ NEUSTADT AN DER DONAU:
Neuer Mobilfunktmast in Irnsing im Landkreis Kelheim schließt Funkloch
Aiwanger: „Unsere Mobilfunkinitiative hat Maßstäbe gesetzt. Nach und nach eliminieren wir die weißen Flecken – jetzt in Irnsing“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei der Inbetriebnahme des neuen Mobilfunkmasts in Irnsing.
Foto: StMWi
Mit der Inbetriebnahme des neuen Mobilfunkmasts in Irnsing ist ein weiteres Funkloch in Bayern geschlossen worden. Bayerns Wirtschafts- und Mobilfunkminister Hubert Aiwanger betonte vor Ort: „Wieder ein weißer Fleck weniger auf der Landkarte. Wir kommen unserem Ziel einer flächendeckenden Mobilfunkversorgung im Freistaat Schritt für Schritt näher.“ Leistungsfähiger Mobilfunk sei heute unverzichtbar, unterstrich Aiwanger: „Eine gute digitale Infrastruktur ist kein Luxus, sondern ein entscheidender Standortfaktor. Sie beeinflusst ganz konkret die Lebensqualität der Menschen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen – gerade im ländlichen Raum.“ Ob Kommunikation, Navigation, mobiles Arbeiten oder Bildung: Der Alltag funktioniere nur mit einer zuverlässigen Versorgung. Zudem bilde 5G die Grundlage für Zukunftstechnologien wie autonomes Fahren und Industrie 4.0. Der Freistaat hat den Ausbau des Mobilfunknetzes frühzeitig und entschlossen vorangetrieben. Bereits 2018 wurde die Bayerische Mobilfunkinitiative gestartet. Die Initiative stützt sich auf drei Säulen: den Einsatz für strenge Versorgungsauflagen, ein eigenes Mobilfunkförderprogramm sowie bessere Rahmenbedingungen für den Ausbau. „Unsere Mobilfunkinitiative hat Maßstäbe gesetzt. Bayern war das erste Bundesland, das den Mobilfunkausbau gezielt gefördert hat. Unser Förderprogramm war aber nicht nur deutschlandweit einzigartig, sondern das erste seiner Art in ganz Europa. Und der Erfolg gibt uns Recht: 660 Gemeinden beteiligten sich, in knapp 500 Fällen kam es Dank der vom Förderprogramm angeregten Versorgungsprüfungen der Mobilfunknetzbetreiber doch zu einem eigenwirtschaftlichen Ausbau ohne Steuergelder“, erklärte der Minister. Ziel sei es gewesen, gezielt dort Funklücken zu schließen, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht zustande kommt. Insgesamt wurden seit 2020 in Bayern rund 34.000 Funkstandorte aus- und neugebaut. Der neue Mobilfunkmast in Irnsing wurde mit rund 460.000 Euro vom Freistaat gefördert. Seit Februar 2026 nutzen alle drei Netzbetreiber den Standort. Damit ist für Irnsing und Neustadt an der Donau ein Funkloch geschlossen. Auch nach dem Ende des Förderprogramms treibt Bayern den Mobilfunkausbau voran – mit der Forderung nach strengen Versorgungsauflagen und beschleunigten Genehmigungsverfahren.
Quelle:stmwi.bayern.de
