München:

Neue Förderung für Projekte von Hochschulen in Deggendorf, Hof, Ingolstadt und Regensburg sowie am Universitätsklinikum Augsburg – insgesamt 54,5 Millionen Euro aus EU-Mitteln für Technologietransfer in Bayern

„Von digitalen nachhaltigen Energielösungen bis zur Erzeugung von Kraft- und Brennstoffen aus Kunststoffabfällen: Mit weiteren 7,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung geben wir dem regionalen Technologietransfer einen kräftigen Schub. Fünf neue Projekte in Deggendorf, Hof, Ingolstadt, Regensburg und Augsburg profitieren. Insgesamt werden damit in Bayern aktuell 29 Projekte mit einer Gesamtsumme von 54,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert.“ Das gab Wissenschaftsminister Markus Blume heute in München bekannt.

Minister Blume betonte: „Bayern ist das Land der Macher. Von Deggendorf bis Hof bringen die geförderten Forschungsprojekte Zukunftstechnologien direkt in die Praxis – ganz im Sinne unserer Hightech Agenda Bayern. Besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren enorm von den Entwicklungen in Bereichen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Energieversorgung.  Mit den EU-Mitteln geben wir Ideen aus der Theorie Schub, um in der Wirtschaft durchzustarten – so entsteht echte Innovation. Gerade in Zeiten globaler Krisen müssen wir vorangehen: Strategische Unabhängigkeit entsteht nicht von allein – Forschung, Transfer und Unternehmertum sind dafür entscheidend. So bleibt Bayern führender Innovationsstandort“.

Das EU-Förderprogramm EFRE

Der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt Projekte zum Technologietransfer zwischen einer Hochschule bzw. einem Universitätsklinikum und mehreren bayerischen, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Mit dem Ziel, weitere Innovationen v.a. in KMU anzuregen, sollen die Unternehmen bei aktuellen Fragestellungen unterstützt werden. Von Seiten der EU wurde nun die Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) eingerichtet, um die Einführung und Ausweitung von digitalen Technologien, technologieintensiven Innovationen, umweltschonenden und ressourceneffizienten Technologien sowie Biotechnologien in der Union stärker zu fördern. Die Inhalte der geförderten Projekte zielen auf diese Schwerpunktfelder ab. Gefördert werden sollen die Projekte für einen Zeitraum von drei Jahren.

Die in der aktuellen Förderrunde hinzukommenden fünf neuen Projekte sind an den Hochschulen in Deggendorf, Hof und Ingolstadt, an der Universität Regensburg sowie am Universitätsklinikum in Augsburg angesiedelt. Folgende Projekte werden im Rahmen der aktuellen Förderperiode neu unterstützt:

TH Deggendorf: Submerged arc additive manufacturing for independent, resource efficient production of huge metal parts (SAAMIR)HAW Hof: Erzeugung von Kraft- und Brennstoffen aus biogenen Reststoffen und Kunststoffabfällen zum Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten (EnerFuel)TH Ingolstadt: Innovationszentrum für Digitalforensik in der Unfallanalyse und Automotive Cybersecurity (INFASEC)Universität Regensburg: Werkzeuge für orts- und ressourceneffizientes Prozessmanagement für nachhaltiges und umweltfreundliches Bauen und Handwerk (WORK)Universitätsklinikum Augsburg: Medizinisch Digitaler Innovationshub Augsburg (MeDIHA)

Informationen zu den bereits bestehenden Förderungen der aktuellen Förderperiode finden Sie hier:
https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12903/nr-49-vom-04-07-2025.html

Nähere grundsätzliche Informationen zum EFRE-Programm im Wissenschaftsministerium finden Sie hier:
https://www.stmwk.bayern.de/ministerium/bund-und-europa/efre-programm/foerderzeitraum-2021-2027.html

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.