München:

Universitätsklinikum Regensburg: Planungen für Modernisierungen der Infrastruktur können starten

Wissenschaftsminister Bernd Sibler gibt grünes Licht für erste Teilbaumaßnahme zur Erneuerung der Technik: „Kraftvolle Investitionen, damit Rahmenbedingungen weiterhin stimmen“

Die Infrastruktur des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) steht vor einer umfassenden baulichen Modernisierung. Die Planungen für die erste Teilbaumaßnahme, die sich auf die Betriebstechnik bezieht, können nun konkretisiert werden. Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat gemeinsam mit dem Bayerischen Finanzministerium und dem Bayerischen Bauministerium den Projektantrag genehmigt. In diesem Zusammenhang hat das Wissenschaftsministerium das Bauministerium gebeten, den Planungsauftrag an die staatliche Bauverwaltung zu erteilen. Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München bekannt. „Das Universitätsklinikum Regensburg ist das einzige Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe in Ostbayern, ein starkes Zugpferd der Forschung im Freistaat und Garant einer hochwertigen Ausbildung angehender Ärztinnen und Ärzte. Wir investieren kraftvoll in die Infrastruktur, damit die baulichen und technischen Rahmenbedingungen für die wichtige und wertvolle Arbeit des UKR weiterhin stimmen“, betonte Sibler.

Auch Bauministerin Kerstin Schreyer begrüßte den Startschuss für die betriebstechnische Modernisierung: „Von Seiten der Staatsbauverwaltung werden wir nun die nächsten Schritte in der Planung beginnen und die Modernisierung der Universitätsklinik vorantreiben. Dadurch ermöglichen wir auch weiterhin eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau, die letztendlich den Menschen in Regensburg, in der gesamten ostbayerischen Region und darüber hinaus zu Gute kommt.“

„Die Menschen im Universitätsklinikum Regensburg leisten jeden Tag Herausragendes – wir wollen sie mit einer modernen technischen Infrastruktur dabei unterstützen. Die Investition in das Klinikum ist ein starkes Signal des Freistaats, die hohen Standards auch für die Zukunft zu sichern. So kann die Uniklinik ihre hervorragende Hilfe für die Patientinnen und Patienten auch weiterhin optimal anbieten; davon profitieren alle in der Region und weit darüber hinaus“, betonte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Die erste Teilbaumaßnahme der anstehenden Sanierungsmaßnahme erfolgt im Zuge eines mehrteiligen Maßnahmenpakets zur Erneuerung der Technik. In diesem ersten Schritt sollen technische Anlagen mit Hauptversorgungsaufgaben modernisiert werden.

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

Bayerns Wirtschaftsminister informiert sich im Bayerischen Wald Aiwanger: „Gemeinsam haben wir den Borkenkäfer deutlich zurückgedrängt – jetzt dürfen wir nicht nachlassen. Nach dem trockenen Sommer sind die Bäume geschwächt und anfällig“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Das Bild zeigt ihn mit (v.l.n.r) Nationalparkchefin Ursula Schuster und BaySF-Vorstand Rudolf Plochmann. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download SPIEGELAU  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Schädlings.   Aiwanger: „Die Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald hat sich deutlich entspannt. Das ist eine gute Nachricht für unsere Wälder und ein Erfolg der konsequenten Arbeit aller Beteiligten. Wir haben in den vergangenen Jahren gelernt, dass wir den Käfer nur gemeinsam und über die Grenzen der Waldbesitzarten hinweg wirksam bekämpfen können. Genau diesen Weg müssen wir weitergehen. Denn Entwarnung können wir noch lange nicht geben: Nach Hitze und Trockenheit sind viele Bäume geschwächt. Wir müssen aufmerksam bleiben, Befall früh erkennen, Käferholz konsequent aufarbeiten und zügig aus dem Wald bringen.“   Der Ortstermin in Spiegelau war bereits das dritte gemeinsame Treffen zur Borkenkäferthematik im Bayerischen Wald nach den Terminen im März 2024 und August 2025. Damals stand die Sorge im Mittelpunkt, dass sich der Borkenkäfer aus dem Nationalpark in angrenzende Waldflächen ausbreiten könnte. Heute fällt die Bilanz deutlich positiver aus. Gemeinsam mit den Partnern wurden an Exkursionspunkten im Staatswald und im Nationalpark Bayerischer Wald unterschiedliche Verfahren und Methoden zur waldschutzwirksamen Aufarbeitung von Käferholz vorgestellt.   Aiwanger: „Wir sehen, dass regelmäßiger Austausch und abgestimmtes Handeln etwas bewirken. Staatswald, Nationalpark und Privatwald haben unterschiedliche Aufgaben und Rahmenbedingungen. Beim Schutz unserer Wälder haben wir aber ein gemeinsames Interesse. Deshalb werden wir den regelmäßigen Austausch fortsetzen und weiter an einem Strang ziehen.“ Die Borkenkäfersituation in der Region Bayerischer Wald ist aktuell so ruhig wie seit Jahren nicht mehr. In den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen wurden bislang historisch geringe Mengen an Käferholz festgestellt. Die Fangzahlen des Borkenkäfermonitorings der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft liegen rund 40 Prozent unter dem Niveau von 2024. Die Bayerischen Staatsforsten verzeichnen sehr geringe Schadholzmengen und in der Managementzone des Nationalparks ist die Situation im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls ruhig. Die Entwicklung zeigt: Konsequentes Borkenkäfermanagement und eine enge Zusammenarbeit über die Waldbesitzarten hinweg zahlen sich aus. Gleichzeitig bleibt der Käfer eine Gefahr. Nach den heißen und trockenen Phasen dieses Sommers sind die Wälder weiterhin belastet. Deshalb gilt es, gerade jetzt wachsam zu bleiben und bei ersten Anzeichen konsequent zu handeln. Regelmäßige Bohrmehlsuche, schnelle Aufarbeitung und der zügige Abtransport des Käferholzes bleiben die entscheidenden Maßnahmen. Ziel bleibt, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum für kommende Generationen zu erhalten. Ansprechpartner: Bastian Brummer Stellv. Pressesprecher Auf Flächen des Nationalparks Bayerischer Wald überzeugte sich der Minister von einem Verfahren der Parkverwaltung, wodurch Käferbäume unschädlich gemacht werden. Dabei griff er auch selbst zum Werkzeug und entrindete einen Baum. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Borkenkäfers.