Berlin:

Kompetenzzentrum Bildung im Strukturwandel wird fortgeführt: Bildungsnetzwerk unterstützt Kohleregionen im Wandel


Das Kompetenzzentrum Bildung im Strukturwandel (KoBiS) wird bis 2029 fortgeführt. Das hat das Bund-Länder-Koordinierungsgremium des Strukturstärkungsgesetzes beschlossen. Mit der neuen Förderung werden die Büros in der Lausitz und im Rheinischen Revier bis zum Jahr 2029 weiter unterstützt, um die Transformationsprozesse in den Kohleregionen aktiv zu begleiten und die regionale Bildungslandschaft zu stärken.
Bundesbildungsministerin Karin Prien: „Seit fünf Jahren ist das Kompetenzzentrum Bildung im Strukturwandel ein wichtiger Impulsgeber für den Austausch und Wissenstransfer über die Regionen hinweg. Dank der Unterstützung von Brandenburg und Nordrhein-Westfalen können die Büros in der Lausitz und im Rheinischen Revier bis 2029 weiterarbeiten. Das ist ein großer Erfolg, der zeigt, Bildung ist der Schlüssel um Regionen zukunftsfähig zu machen. Die Netzwerkbüros sind mittlerweile zu unverzichtbaren Partnern geworden, die durch ihre kontinuierliche Arbeit und vertrauensvolle Zusammenarbeit vor Ort die Bildungslandschaften maßgeblich weiterentwickeln. Angesichts der Herausforderungen durch Dekarbonisierung, Digitalisierung und demografischen Wandel sind Fachkräftesicherung und berufliche Orientierung entscheidend für die Zukunft der Regionen. Bildung entlang der gesamten Lebensbiografie stärkt die Regionen und sichert den Verbleib von Fachkräften und ihren Familien. Ich danke allen für ihr Engagement und freue mich auf die Fortsetzung dieser wichtigen Zusammenarbeit.“
KoBiS wurde 2020 vom damaligen Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement ins Leben gerufen, um die Braunkohleregionen in der Lausitz, in Mitteldeutschland und im Rheinischen Revier während ihres tiefgreifenden Strukturwandels zu unterstützen.
Die Netzwerkbüros, die in den Kohleregionen operieren, analysieren lokale Entwicklungen und vernetzen Bildungsakteure. Sie liefern regelmäßig Ergebnisberichte zu regionalen Bedarfen und leiten praxisnahe Handlungsempfehlungen ab. Werkstattberichte nehmen zusätzlich übergreifende Themen in den Blick und zeigen Gemeinsamkeiten wie Unterschiede der Reviere auf.
Ein Beispiel für ihre erfolgreiche Arbeit ist die umfangreiche Untersuchung zur Berufsorientierung im Strukturwandel, bei der Schülerbefragungen und Analysen des Übergangssystems an Berufskollegs durchgeführt wurden. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden auf der gemeinsamen KoBiS‑Fachveranstaltung „Bildung als Motor – Erfahrungen und Erkenntnisse aus drei Revieren im Wandel“ im Juni 2025 präsentiert und an die zuständigen Landesministerien weitergegeben.
Die fortgesetzte Förderung von KoBiS ist ein wichtiger Schritt, um den Transformationsprozess in den Kohleregionen aktiv zu gestalten und als Modell für andere Regionen zu dienen. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Austausch und die Weiterentwicklung von Bildungslösungen, die für die Region und ihre Menschen einen langfristigen Nutzen bringen.
Mehr Informationen: https://www.transferinitiative.de/bildung-im-strukturwandel.php

Web-Ansicht: https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/pressemitteilungen/kompetenzzentrum-bildung-im-strukturwandel-wird-fortgefuehrt-bildungsnetzwerk-unterstuetzt-kohleregionen-im-wandel-279210
Quelle:bildungundfamilie.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.