Berlin:

Schont Umwelt und Geldbeutel: Kochaktion gegen Lebensmittelverschwendung
Bundesminister Alois Rainer und Spitzenkoch Christian Mittermeier kochen gemeinsam auf der Grünen Woche

Bundesminister Alois Rainer und Spitzenkoch Christian Mittermeier haben auf der Grünen Woche in Berlin gemeinsam leckere Gerichte aus übrig gebliebenen Lebensmitteln zubereitet. So verwandelten sie am Montag in der Showküche in der Halle des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) Brotreste in eine herzhafte Suppe; aus altbackenen Brötchen, aus Äpfeln und Mandeln zauberten sie einen süßen Auflauf.

 

Alois Rainer sagt dazu: „Noch immer landen leider viel zu viele noch genießbare Lebensmittel im Müll statt auf dem Teller, gerade in Privathaushalten. Doch Lebensmittel sind wertvolle Produkte – sie heißen nicht ohne Grund Lebens-Mittel. Für ihre Herstellung braucht es viel Engagement und Herzblut. Wir müssen sie mehr wertschätzen. Mit jeder Tonne, die weniger weggeschmissen wird, tun wir etwas Gutes: für die Umwelt und den Geldbeutel.“

Christian Mittermeier erklärt: „Es ist gar nicht schwierig, aus übrig gebliebenen Lebensmitteln schnelle und schmackhafte Mahlzeiten zuzubereiten. Wir alle können damit einen wichtigen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung leisten. Ich freue mich, dass wir das unserem Publikum auf der Grünen Woche zeigen konnten.“

Jährlich fallen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette rund 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an, 58 Prozent davon in Privathaushalten. Dazu zählt auch Unvermeidbares wie z. B. Obst- und Nussschalen, Kaffeesatz, Käserinde und Eierschalen. Wie Verbraucherinnen und Verbraucher selbst in ihren Haushalten die Lebensmittelverschwendung reduzieren können, zeigt die BMLEH-Initiative Zu gut für die Tonne! bereits seit 2012. Die Initiative gibt auch auf der Grünen Woche in der BMLEH-Halle alltagstaugliche Tipps, mit denen Verbraucherinnen und Verbraucher Lebensmittelabfälle zu Hause reduzieren können. In diesem Jahr plant Bundesminister Rainer weitere Kochaktionen gegen Lebensmittelverschwendung gemeinsam mit Spitzenköchen.

Hinweis:
Christian Mittermeier wird noch an zwei weiteren Terminen in der BMLEH-Halle vorführen, wie aus übrig gebliebenen Zutaten leckere Gerichte werden. Die Termine sind: Dienstag, 20.01., von 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr, sowie am Mittwoch, 21.01., von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr.

Quelle:bmleh.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.