Berlin:

18. Global Forum for Food and Agriculture des BMLEH eröffnet
Leitthema: „Wasser. Ernten. Unsere Zukunft.“

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Martina Englhardt-Kopf, hat heute das 18. Welternährungsforum – Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) eröffnet. Diese weltweit einzigartige Plattform zum multilateralen Austausch wird im Rahmen der Grünen Woche vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) veranstaltet. Das GFFA steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser. Ernten. Unsere Zukunft.“

Bei der Eröffnung sagte Martina Englhardt-Kopf: „Ohne Wasser gibt es keine Ernährungssicherheit. Das ist so einfach und so knallhart wie wahr. Um über dieses lebensnotwendige Gut zu sprechen – und darüber, wie wir es gemeinsam schützen und effizient nutzen können – kommen wir in diesem Jahr in Berlin zusammen. Die Landwirtschaft ist weltweit einer der größten Nutzer von Wasser. Sie trägt damit besondere Verantwortung für den Schutz dieses wertvollen Gutes. Gleichzeitig kann sie als Pionier und Wegbereiter wesentlich zu mehr Wasserresilienz beitragen. Mit dem GFFA 2026 stärken wir das Bewusstsein für Wasser als begrenzte Lebensgrundlage der Landwirtschaft, entwickeln gemeinsame Antworten auf Mangel und Überschuss und bündeln internationale Kräfte, um Landwirtinnen und Landwirten im globalen Wasserdialog eine starke Stimme zu geben. Ich freue mich auf die Diskussionen in den kommenden Tagen.“

Die heutige Eröffnungsveranstaltung markiert den offiziellen Start für mehr als 20 Veranstaltungen, die im Rahmen des GFFA vom 14. bis 17. Januar 2026 stattfinden. Bereits gestern begrüßte Staatssekretärin Englhardt-Kopf beim Internationalen Junglandwirteforum 20 Junglandwirtinnen und Junglandwirte von allen Kontinenten.

Staatssekretärin Englhardt-Kopf: „Es ist beeindruckend und inspirierend zu sehen, wie viel Engagement, Einfallsreichtum und Leidenschaft beim Junglandwirteforum zusammenkommen. Es ist auf den Höfen rund um die Welt meist die nachwachsende Generation, die Landwirtschaft neu denkt, innovative Ideen ausprobiert oder auf die Felder bringt und neue Wege geht. Ich danke allen, die so Verantwortung übernehmen – nicht nur für ihre eigenen Betriebe, sondern für unsere gesamte Gesellschaft.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Junglandwirteforums bringen ihre wertvollen Erfahrungen aus ihren eigenen landwirtschaftlichen Betrieben oder ihrer Arbeit in nationalen Landwirtschaftsverbänden aktiv in die Diskussionen des GFFA ein.

Bereits zum dritten Mal in Folge veranstaltet die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) in Zusammenarbeit mit dem BMLEH zudem im Rahmen des GFFA eine hochrangige Podiumsdiskussion – dieses Jahr mit dem Titel „Hydrostrategisches Denken: Die Geopolitik der Wasserresilienz und Ernährungssicherheit“. Gemeinsam wollen das BMLEH und das MSC mit diesem hochrangigen Panel die geopolitische Dimension der Wasserversorgungssicherheit im Vorfeld der UN-Wasserkonferenz 2026 beleuchten.

Politischer Höhepunkt des GFFA ist die Berliner Agrarministerkonferenz am 17. Januar, die unter der Leitung des Bundesministers für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, stattfinden wird. Über 65 Agrarministerinnen und -minister aus aller Welt sowie mehr als zehn hochrangige Vertreterinnen und Vertreter internationaler Organisationen gehören zu den Gästen.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, die Berliner Agrarministerkonferenz zu begleiten. Details zur Anmeldung finden Sie hier<https://www.bmleh.de/SharedDocs/Termine/DE/Presseeinladungen/260117-gffa-rainer.html?nn=1518>.

Hier<https://msc.gffa-berlin.de/app/uploads/sites/5/2025/07/GFFA-2026-Hintergrundpapier.pdf> finden Sie weitere Informationen zum Thema des diesjährigen GFFA. Zudem gibt es hier<https://www.gffa-berlin.de/events/internationales-junglandwirteforum/> eine Übersicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Junglandwirteforums.

Hintergrund zum GFFA:
Das GFFA ist die führende internationale Konferenz zu zentralen Zukunftsfragen der globalen Landwirtschafts- und Ernährungspolitik. Sie findet jährlich parallel zur Grünen Woche in Berlin statt. Mit zahlreichen Veranstaltungen bietet das fünftägige Forum einem internationalen Fachpublikum aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft die Gelegenheit, sich über Fragen und Herausforderungen der globalen Agrarpolitik und Ernährungssicherung auszutauschen und zu verständigen. Es werden rund 2000 internationale Besucherinnen und Besucher sowie rund 120 Sprecherinnen und Sprecher aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erwartet. Das GFFA wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat in Kooperation mit der Messe Berlin GmbH veranstaltet.

Quelle:bmleh.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.