Berlin – Wien – Bern

Deutschland, Österreich und die Schweiz wollen sich in einer gemeinsamen
Initiative für den Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken einsetzen. Dazu haben der
deutsche Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, der
österreichische Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend, Dr. Reinhold
Mitterlehner, sowie die schweizerische Bundesrätin für Umwelt, Verkehr, Energie
und Kommunikation, Doris Leuthard, eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.

Ausreichende Speicherkapazitäten sind eine Grundvoraussetzung für den weiteren
verstärkten Zubau von erneuerbaren Energien
<http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Energie/Energietraeger/erneuerbare-energien,did=20918.html>
und somit für die Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele. Aus
gegenwärtiger Sicht sind Pumpspeicherkraftwerke die einzige großtechnisch
verfügbare Speichertechnologie
<http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Energie/Energieforschung/foerderschwerpunkte,did=455452.html>.
Deutschland, Österreich und die Schweiz verfolgen daher das gemeinsame Ziel, die
Nutzung dieser Technologie weiter auszubauen und neue Potentiale zu erschließen.

Bundesminister Dr. Rösler: „Für den Umbau der Energieversorgung
<http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Energie/Energiepolitik/energiekonzept,did=405004.html>
hin zu erneuerbaren Energien brauchen wir auch den Ausbau von
Pumpspeicherkapazitäten. Neben der notwendigen Erschließung der verfügbaren
deutschen Potenziale wollen wir hier auch mit unseren Nachbarn zusammenarbeiten.
Mit der gemeinsamen Erklärung bereiten wir konkrete Schritte für die
länderübergreifende Nutzung vorhandener Speicherkapazitäten und für gemeinsame
Aktivitäten zu deren Ausbau vor.“

Dazu Österreichs Wirtschafts- und Energieminister Dr. Reinhold Mitterlehner:
„Pumpspeicherkraftwerke haben als flexible Stromspeicher eine Schlüsselrolle für
den weiteren Ökostrom-Ausbau. Durch die bessere Abstimmung mit Deutschland und
der Schweiz wollen wir unsere gemeinsamen Kapazitäten effizienter nutzen und neue
Potenziale erschließen. Das erhöht auch die Versorgungssicherheit mit Energie“,
sagt Mitterlehner. „Auf Basis der gemeinsamen Erklärungen können wir die
Positionierung Österreichs als Energiedrehscheibe und ‚grüne Batterie‘ im Herzen
Europas weiter stärken“, so Mitterlehner.

Die schweizerische Bundesrätin für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation,
Doris Leuthard, hält fest, dass die Schweiz bereits über große Kapazitäten im
Pumpspeicherbereich verfüge. Aufgrund ihrer Lage und Topografie komme ihr eine
wichtige Rolle bei der Integration von erneuerbaren Energien und der
grenzüberschreitenden Versorgungssicherheit zu: „Mit Pumpspeicherwerken kann
unser Land im Herzen des Kontinents zur Batterie Europas werden.“

Quelle:  bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.