Berlin:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) startet heute die neue
Veranstaltungsreihe „Dienstleistungen Digital“. Vorgesehen sind zwei Formate:
Werkstattgespräche und sog. „Science Datings“ mit konkretem Branchen- oder
Themenbezug und in Kooperation mit den jeweiligen Branchenverbänden. Das heutige
Werkstattgespräch im Bereich Hotellerie/Gastronomie bildet den Anfang;
Architektur und Bauen sowie Personalmanagement werden zunächst folgen. So soll
die Kontaktaufnahme wichtiger Akteure, wie etablierter Unternehmen und Startups,
untereinander erleichtert werden. Durch die Vorstellung von
Best-Practice-Beispielen sollen Impulse für Innovationen und neue
Wertschöpfungsketten gesetzt werden. Beim Format Science Dating sollen
Forschungsergebnisse in die unternehmerische Praxis übertragen werden.

handy

Anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltung zum Thema „Förderung der
Digitalisierung in der Gastronomie/Hotellerie“ betonte die Parlamentarische
Staatssekretärin Iris Gleicke
<http://www.bmwi.de/DE/Ministerium/Minister-und-Staatssekretaere/Visitenkarten/visitenkarte-gleicke.html>:
„Im Dienstleistungsbereich gibt es viele kleine Anbieter. Vernetzung und von
Erfahrung anderer lernen ist daher besonders wichtig. Mit der neuen
Veranstaltungsreihe ‚Dienstleistungen Digital‘ wollen wir Unternehmen, die im
Bereich der Digitalisierung bereits über eine große Expertise und Ideenreichtum
verfügen, mit Unternehmen, die den Digitalisierungsprozess noch durchlaufen, ins
Gespräch bringen. Denn neben ‚Industrie 4.0‘
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/Industrie/industrie-4-0.html> sollen auch
‚Dienstleistungen 4.0‘ <http://www.bmwi.de/DE/Service/suche,did=239890.html> aus
Deutschland ein weltweites Qualitätsversprechen werden.“

Das Werkstattgespräch findet in Kooperation mit dem Bundesverband Deutsche
Startups unter Einbeziehung der Wirtschaftsverbände des Gastgewerbes statt. Auch
Florian Nöll, Vorsitzender des Bundesverbands Deutsche Startups, sieht mit dem
Format einen guten Ansatz: „Die Veranstaltung ist ein guter erster Schritt um
einen gegenseitigen Austausch zwischen digitaler und noch-nicht-digitaler
Dienstleistung zu ermöglichen. Die etablierten Unternehmen profitieren davon, die
Digital Natives der Startup-Szene kennenzulernen – doch auch die Startups freuen
sich, Kontakte mit erfahrenen Unternehmern zu knüpfen und hier mögliche Partner,
Investoren und Kunden zu finden. Wir begrüßen die Initiative des BMWi und freuen
uns auf die weitere Zusammenarbeit!“

Als Wirtschaftsverbände der Gastronomie und Hotellerie waren Ingrid Hartges,
Hauptgeschäftsführerin DEHOGA Bundesverband, und Markus Luthe,
Hauptgeschäftsführer Hotelverband Deutschland (IHA), anwesend. Ingrid Hartges
betonte für das Gastgewerbe: „Der digitale Alltag bietet enorme Chancen. Er
ermöglicht Unternehmen eine zielgruppengenaue Ansprache, optimierte
Betriebsabläufe oder individualisierte Angebote zu jeder Tages- und Nachtzeit –
und das rund um den Globus. Doch gerade für die kleinen und mittelständischen
Unternehmer, die unsere Branche prägen, erweist sich die Digitalisierung als eine
große Herausforderung. Deshalb begrüße ich die heutige Veranstaltung, die
Anregungen gibt und wichtige Impulse setzt“.

Weitere Informationen finden Sie hier
<http://www.bmwi.de/DE/Service/suche,did=239890.html>.

Quelle:bmwi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.