Berlin:

Kinderbetreuung wird für Eltern immer wichtiger
Am 1. März 2015 wurden 694 538 Kinder unter drei Jahren betreut, wie das
Statistische Bundesamt heute bekannt gegeben hat. Damit stieg die Zahl der
betreuten Kinder um weitere 31.800 im Vergleich zum Vorjahr. Dies zeigt, dass der
Ausbau voranschreitet aber noch nicht abgeschlossen ist.

„Eltern wünschen sich die bestmögliche Betreuung und Bildung für ihre Kinder“, so
Bundesfamilienministerin Schwesig. „Denn gute frühkindliche Bildung und Betreuung
in der Kita ist zentral für die weitere Entwicklung eines Kindes. Gemeinsam mit
Ländern, Kommunen und Trägern wollen wir den Ausbau voranbringen und die Qualität
verbessern.“

Am 6. November 2014 haben die Bundesfamilienministerin und die Fachministerinnen
und Fachminister der Länder einen gemeinsamen Qualitätsprozess hin zu gemeinsamen
Qualitätszielen gestartet. Im Herbst 2015 steht die nächste Ministerkonferenz
dazu an.

schwaene

Mit dem zum 01. Januar 2015 in Kraft getretenen Gesetz zur weiteren Entlastung
von Ländern und Kommunen und zum quantitativen und qualitativen Ausbau der
Kindertagesbetreuung hat der Bund ab 2015 das bestehende Sondervermögen
„Kinderbetreuungsausbau“ um 550 Mio. Euro aufgestockt. Zudem werden  der
Festbetrag an der Umsatzsteuer für den laufenden Betrieb um zusätzliche 100
Mio. Euro für die Jahre 2017 und 2018 erhöht. Geld, das auch für mehr Personal
eingesetzt werden kann. Weitere 400 Millionen Euro werden für die Sprachförderung
eingesetzt. Zudem wird es ab dem 1.1.2016 das Programm „KitaPlus“ mit einem
Volumen von 100 Mio. Euro geben, um den Ausbau von Betreuungsangeboten in
Randzeiten voranzutreiben.

Weitere Informationen finden Sie unter www.frühe-chancen.de
<http://www.fr%FChe-chancen.de/>.

Quelle:bmfsfj.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.