Berlin:

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/Industrie/statistische-daten.html> ist nach Angaben
des Statistischen Bundesamtes [1] im Dezember gegenüber dem Vormonat preis-,
saison- und arbeitstäglich bereinigt [2] geringfügig um 0,1 % gestiegen. Zudem
gab es nach revidierten Zahlen auch im Vormonat einen leichten Anstieg um 0,1 %
(zuvor: -0,1 %). Die Produktion in der Industrie wurde um 0,5 % ausgeweitet, vor
allem im Bereich der Vorleistungs- und Konsumgüter. Im Baugewerbe ging die
Produktion trotz milder Witterung um 2,9 % zurück.

Nach einem schwachen Sommerhalbjahr 2014 entwickelt sich die Produktion wieder
moderat aufwärts. Im vierten Quartal wurde die Erzeugung um 0,5 % ausgeweitet.
Dies liegt hauptsächlich am Anstieg der Industrieproduktion (+0,5 %).
Insbesondere die Vorleistungs- und Konsumgüterproduktion hat sich positiv
entwickelt (jeweils +0,9 %). Die Herstellung von Investitionsgütern fiel mit +0,1
% etwas höher aus als im Vorquartal und stieg damit das zweite Quartal in Folge
leicht an. Die Bauproduktion ging dagegen im vierten Quartal erneut zurück (-1,0
%), was auf die rückläufige Entwicklung des Ausbaugewerbes (-3,5 %)
zurückzuführen ist.

Die Industrie hat ihre Schwächephase hinter sich gelassen. Seit vier Monaten
steigt das Produktionsvolumen kontinuierlich an. Zudem gab es im vierten Quartal
zahlreiche Neuaufträge und die Stimmung in den Unternehmen hat sich merklich
aufgehellt. Dies spricht dafür, dass sich die Industriekonjunktur auch in den
kommenden Monaten positiv entwickeln wird. Die Bauproduktion konnte sich dagegen
trotz grundsätzlich guter Rahmenbedingungen bisher nicht stabilisieren.

————————————–

[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 06. Februar 2015.
[2] Vorläufige Angaben; Saisonbereinigungsverfahren Census X-12-ARIMA.

Quelle:bmwi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.