Berlin:

Staatssekretär Bleser gibt Startschuss für bundesweite Informationskampagne „Bienen füttern“

Am heutigen Donnerstag hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Peter Bleser gemeinsam mit dem Deutschen Imkerbund und den Branchenverbänden den Auftakt der bundesweiten Informationskampagne „Bienen füttern“ bekannt gegeben. Ab heute werden Informationsmaterialien des Bundeslandwirtschaftsministeriums und des Deutschen Imkerbundes in über 500 Baumärkten, Gartencentern und Einzelhandelsgärtnereien in der gesamten Bundesrepublik verteilt. „Vor gut einem Jahr hat das BMEL mit den Partnerverbänden die Initiative „Bienen füttern“ ins Leben gerufen. Seitdem haben wir vieles voran gebracht. Wir wollen aber noch mehr Menschen zum Bienen-Füttern bringen. Wir brauchen mehr bienenfreundliche Pflanzen in unseren Gärten und auf den Balkonen, denn nur wohl ernährte Bienen sind auch stark genug, Krankheiten und Parasiten, wie z.B. der Varroa-Milbe, mit Aussicht auf Erfolg zu widerstehen. Bienenschutz ist eine Aufgabe, die wir gemeinsam angehen müssen: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und jeder Einzelne“, sagte Bleser heute bei der Präsentation der Informationsmaterialien in Berlin.

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Ziel der Initiative ist es, die Bevölkerung für die Bedeutung der Bienen zu sensibilisieren, Ängste zu nehmen und mehr bienenfreundliche Blühpflanzen auf Balkone, Terrassen oder in die Gärten zu bringen. Peter Maske, Präsident des Deutschen Imkerbundes, sagte: „Gerade junge Menschen, die sich mit Natur- und Umweltthemen befassen, haben eine wachsende Begeisterung für Bienen. Das Bienen-Füttern sollte zum Trend werden, denn gesunde Bienen bedeuten lebendige Artenvielfalt“.
Dazu sollen Käufer von Zierpflanzen in den Baumärkten, Gartencentern und Einzelhandelsgärtnereien künftig besser über die Bedeutung und den Lebensraum von Bienen informiert werden. „Dort, wo unsere Kunden ihre Lust am Gärtnern mit kreativen Gestaltungsideen in Gärten und auf Balkonen umsetzen, darf das Thema „Bienenschutz“ nicht fehlen. Bienenschutz geht jeden an! Mit der Informationskampagne stärken wir das Bewusstsein der Menschen für den verantwortungsbewussten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und dafür, dass Gärtnern und Bienengesundheit zusammen gehören“, erklärte Dr. Peter Wüst, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB).

Parallel zu den Informationsmaßnahmen haben sich die Verbände in einem Branchendialog verständigt, den Produzenten von Jung- und Zierpflanzen zu empfehlen, ab dem 1. Januar 2016 auf den Einsatz von sieben Insektizid-Wirkstoffen zu verzichten. Die Verbände sprechen sich zudem dafür aus, den Verkauf von Pflanzenschutzmitteln mit bienengefährlichen B1-Wirkstoffen an den Endverbraucher einzustellen. Bereits seit Anfang des Jahres werden diese Mittel in Baumärkten nicht mehr zum Verkauf angeboten. Bertram Fleischer, Generalsekretär des Zentralverbands Gartenbau e.V. und Johannes Welsch, der Geschäftsführer des Industrieverband Garten e.V. stellten die Brancheninitiative vor.

Politik zum Bienenschutz: Forschen und fördern
Die Initiative ist nur eine von mehreren Säulen, um für gute Nahrungsgrundlagen und gesunde Bienen der rund 750.000 Bienenvölker in Deutschland zu sorgen. Auch bei den anderen Projekten gilt: Bienenschutz geht nur gemeinsam. Einen Überblick schafft das Deutsche Bienenmonitoring von Bund und Ländern, um z.B. Winterverluste, Krankheiten oder die Rolle von Pflanzenschutzmitteln zu erforschen.

Die aktuelle Bienen-App des BMEL ist kostenfrei in den einschlägigen App-Stores
erhältlich. Die Liste bienenfreundlicher Pflanzen ist kostenfrei beim BMEL bestellbar.

Alle Infos unter www.bmel.de/bienen-fuettern<http://www.bmel.de/bienen-fuettern> und www.bmel.de/bienen<http://www.bmel.de/bienen>

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.