Berlin:

„Wir müssen mit den Amerikanern über unsere Vorstellungen von TTIP sprechen“
Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt zieht positive Bilanz seiner Gespräche in den USA

Zentrales Thema beim Besuch von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt am Mittwoch und Donnerstag in Washington war das geplante Transatlantische Handelsabkommen zwischen den USA und der EU, TTIP. Gemeinsam mit seinem amerikanischen Amtskollegen Tom Vilsack betonte Schmidt im Anschluss an sein Gespräch, wie wichtig es sei, die Verhandlungen so weit wie möglich transparent zu gestalten. „Das Vertrauen der Bürger ist essentiell, um dieses wichtige Abkommen zustande zu bringen. TTIP gibt es uns große wirtschaftliche, ordnungspolitische und geostrategische Möglichkeiten – aber nur wenn die Bürger verstehen, worum es geht“, sagte Schmidt. Die hohen deutschen Verbraucherstandards seien aber nicht verhandelbar, betonte Schmidt.

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Der Minister machte deutlich, dass seine Gespräche in der US-Hauptstadt geprägt waren, vom Wunsch beider Seiten, das Abkommen zu einem Erfolg zu machen. „Es gab einen hervorragenden, offenen Meinungsaustausch, bei dem auch deutlich wurde, dass unsere amerikanischen Partner, hohe Erwartungen haben“, so Schmidt. Er sprach neben Vilsack auch mit dem amerikanischen TTIP-Verhandlungsführer Froman. Dabei sei klar geworden, dass das Abkommen mehr sei als ein Handelsabkommen, sondern es insgesamt um eine intensive und noch bessere Zusammenarbeit in allen Bereichen zwischen der EU und den USA gehe, erläuterte Schmidt.

Während seines zwei-tägigen Besuchs kam er auch mit der Congressional Study Group verschiedener führender US-Abgeordneter von Republikanern und Demokraten zusammen. Bei diesem Gespräch ging es vor allem um den hohen Bürokratieaufwand für deutsche Unternehmen beim Export von Lebensmitteln in die USA. „TTIP bietet die Chance, Handelshemmnisse zu beseitigen und viel Bürokratie für unsere Unternehmen zu beseitigen. Klar ist dabei aber auch immer, dass unsere Standards nicht hinterfragt werden“, erläuterte Schmidt.

Bei einem Mittagessen auf Einladung des deutschen Repräsentanten für Investitionen und Handel machte sich der Bundesminister zudem zusammen mit Unternehmensvertretern deutscher Firmen in den USA ein Bild von deren Erfahrungen auf dem amerikanischen Markt. „Mein Besuch hier hat mir gezeigt, dass wir uns gegenseitig noch viele Informationen über unsere Vorstellungen geben müssen. Wenn wir mehr übereinander wissen und die Argumente kennen, dann bin ich zuversichtlich, dass das Abkommen kommen wird“, bilanzierte Schmidt zum Ende seiner politischen Gespräche.

Schmidt wurde bei seinem Besuch begleitet von einer Delegation aus vier Bundestagsabgeordneten aus dem Agrarausschuss.

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.