Berlin:

Safer Internet Day: Neue Masche im Internet – Verbraucherschutzministerin Merk warnt vor vermeintlichen Schnäppchen auf Großhandelsplattformen

Anlässlich des morgigen Safer Internet Day warnt
Verbraucherschutzministerin Merk vor einer neuen Masche
im Internet: „Wer als Verbraucher auf der Suche nach
besonders günstigen Angeboten ist und sich dabei auf
Internetseiten von Großhandelsplattformen begibt,
sollte vorsichtig sein“ so Merk. „Denn einige dieser
Plattformen, die mit einer Riesenauswahl an Waren zu
reduzierten Großhandelspreisen werben, entpuppen sich
bei näherem Hinsehen als Abo-Fallen.“

computer

„Schauen
Sie sich die Internetseite sehr sorgfältig an“, rät
Merk. „Wenn Sie sich erst registrieren müssen, bevor
Sie überhaupt Zugang zu den angepriesenen Schnäppchen
bekommen, kann es sein, dass Sie mit der Registrierung
einen Vertrag über ein zweijähriges Abonnement zur
Nutzung der Plattform abschließen und Ihnen hierfür
mehrere hundert Euro in Rechnung gestellt werden.“

 

Der
Hinweis auf die Kostenpflichtigkeit der Nutzung der
Angebotsplattform ist häufig so gestaltet, dass ihn
der Verbraucher nicht wahrnimmt. Da die vermeintlichen
Schnäppchen nur Unternehmern und Freiberuflern angeboten
werden, lassen sich einige Verbraucher dazu verleiten,
falsche Angaben zu machen und sich als Nicht-Verbraucher
zu registrieren. Zur Sorglosigkeit der Verbraucher
trägt auch bei, dass die Schnäppchen-Angebote zum
Teil über soziale Netzwerke beworben werden und damit
der Eindruck entsteht, sie stünden in Wahrheit auch
Verbrauchern offen. Wer hier seine Verbrauchereigenschaft
leugnet, läuft Gefahr, die ihm normalerweise als Verbraucher
zustehenden Rechte wie das Widerrufsrecht möglicherweise
zu verlieren. Auch gilt die sogenannte Button-Lösung,
die den Verbraucher vor Kostenfallen im Internet schützen
soll, nicht bei Bestellungen von Unternehmern und Freiberuflern.

 

„Die
Anbieter derartiger unseriöser Plattformen nutzen
eine Lücke im Gesetz, die wir über den Bundesrat
bereits im vorletzten Jahr schließen wollten. Jetzt
zeigt sich, dass die auf den Verbraucher beschränkte
Button-Lösung ihre Schwächen hat und zum Missbrauch
einlädt.“ so Dr. Beate Merk. „Das von der Bundesjustizministerin
angekündigte Gesetz zur Bekämpfung unseriöser Geschäftspraktiken
sollte genutzt werden, um diese Lücke zu schließen.
Ich werde mich jedenfalls dafür einsetzen, dass die
Button-Lösung für alle Kunden, egal ob Verbraucher
oder Unternehmer, gilt.“
Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.