Berlin:
Ein zentraler Baustein der Energiewende ist die Reduktion des Stromverbrauchs in allen Lebens- und Arbeitsbereichen. Die Bundes-verwaltung trägt mit ihrer Green-IT-Initiative zur Umsetzung dieses Ziels bei. Gestern wurde unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik (BfIT), Frau Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, sowie des Bundesumweltministers Peter Altmaier im Bundesumweltministerium der Green-IT-Tag 2012 der Bundesverwaltung eröffnet.

Zu Beginn der Green-IT-Initiative wurde im Jahr 2009 für den Gesamtstromverbrauch der IT der Bundesverwaltung ein Wert von jährlich ca. 650 GWh ermittelt. In den ersten drei Jahren bis Ende 2011 wurde durch zahlreiche Projekte in den Behörden der Bundesverwaltung bereits eine Reduzierung des Stromverbrauchs um 25,3 % erzielt. Die Bundesverwaltung befindet sich damit auf einem guten Weg, das gesetzte Ziel von 40% Einsparung des IT-Energieverbrauchs bis Ende 2013 zu realisieren.

Bundesumweltminister Peter Altmaier unterstrich die bedeutende Rolle von Green-IT: „Ohne intelligente IT wären wir heute gar nicht in der Lage, die Energiewende erfolgreich umzusetzen. Gleichzeitig liegt im IT-Sektor ein enormes Effizienzpotential: Das Einsparvolumen in der Bundesverwaltung zeigt eindrucksvoll, was möglich ist.“ Altmaier hob auch die künftigen Herausforderungen hervor: „Wir müssen uns mit dem gesamten Lebenszyklus der IT auseinandersetzen und zudem hinterfragen, wie die optimale Lebensdauer für die verschiedenen IT-Produkte aussieht und wie wir die Gratwanderung zwischen Ressourcenoptimierung und steigenden Anforderungen bewältigen können.“

Das Programm des zweiten Green-IT-Tages der Bundesverwaltung umfasst alle Themenbereiche der Green-IT, von Energieverbrauchssenkungen in Rechenzentren und an Arbeitsplätzen bis hin zu Software zur Unterstützung der Effizienzsteigerung. Ziel ist ein Austausch von Informationen und Know How, ein Rückblick auf die erreichten Erfolge sowie eine Analyse der Potentiale, die man noch ausschöpfen kann. Zu den Teilnehmern gehören Experten aus der Öffentlichen Verwaltung sowie aus Wissenschaft und Wirtschaft, die ihre Erkenntnisse und Meinungen in Vorträgen und Diskussionsrunden austauschen. Zudem werden innovative Projekte mit Vorbildcharakter aus der Bundesverwaltung sowie neueste Entwicklungen und Maßnahmen, wie beispielsweise die Zertifizierung eines energiebewussten Rechenzentrumsbetriebes (RAL-ZU 161) durch den Blauen Engel, vorgestellt.Zweiter Green-IT-Tag der Bundesverwaltung
25 Prozent weniger Stromverbrauch für IT seit 2009

Ein zentraler Baustein der Energiewende ist die Reduktion des Stromverbrauchs in allen Lebens- und Arbeitsbereichen. Die Bundes-verwaltung trägt mit ihrer Green-IT-Initiative zur Umsetzung dieses Ziels bei. Heute wurde unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik (BfIT), Frau Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, sowie des Bundesumweltministers Peter Altmaier im Bundesumweltministerium der Green-IT-Tag 2012 der Bundesverwaltung eröffnet.

Zu Beginn der Green-IT-Initiative wurde im Jahr 2009 für den Gesamtstromverbrauch der IT der Bundesverwaltung ein Wert von jährlich ca. 650 GWh ermittelt. In den ersten drei Jahren bis Ende 2011 wurde durch zahlreiche Projekte in den Behörden der Bundesverwaltung bereits eine Reduzierung des Stromverbrauchs um 25,3 % erzielt. Die Bundesverwaltung befindet sich damit auf einem guten Weg, das gesetzte Ziel von 40% Einsparung des IT-Energieverbrauchs bis Ende 2013 zu realisieren.

Bundesumweltminister Peter Altmaier unterstrich die bedeutende Rolle von Green-IT: „Ohne intelligente IT wären wir heute gar nicht in der Lage, die Energiewende erfolgreich umzusetzen. Gleichzeitig liegt im IT-Sektor ein enormes Effizienzpotential: Das Einsparvolumen in der Bundesverwaltung zeigt eindrucksvoll, was möglich ist.“ Altmaier hob auch die künftigen Herausforderungen hervor: „Wir müssen uns mit dem gesamten Lebenszyklus der IT auseinandersetzen und zudem hinterfragen, wie die optimale Lebensdauer für die verschiedenen IT-Produkte aussieht und wie wir die Gratwanderung zwischen Ressourcenoptimierung und steigenden Anforderungen bewältigen können.“

Das Programm des zweiten Green-IT-Tages der Bundesverwaltung umfasst alle Themenbereiche der Green-IT, von Energieverbrauchssenkungen in Rechenzentren und an Arbeitsplätzen bis hin zu Software zur Unterstützung der Effizienzsteigerung. Ziel ist ein Austausch von Informationen und Know How, ein Rückblick auf die erreichten Erfolge sowie eine Analyse der Potentiale, die man noch ausschöpfen kann. Zu den Teilnehmern gehören Experten aus der Öffentlichen Verwaltung sowie aus Wissenschaft und Wirtschaft, die ihre Erkenntnisse und Meinungen in Vorträgen und Diskussionsrunden austauschen. Zudem werden innovative Projekte mit Vorbildcharakter aus der Bundesverwaltung sowie neueste Entwicklungen und Maßnahmen, wie beispielsweise die Zertifizierung eines energiebewussten Rechenzentrumsbetriebes (RAL-ZU 161) durch den Blauen Engel, vorgestellt.

Quelle: bmu.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.