München – Halblech:

Über 400.000 Euro Förderung für erstmaligen industriellen Einsatz von Me-thanisierungs-Technologie

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil freut sich
über die zukunftsorientierte Investition des Carbonherstellers
CVT an dessen Standort in Halblech. Herzstück ist
ein erstmalig in der industriellen Praxis eingesetzter
Methaniser, der in einem Reaktor über einen Methanisierungsprozess
festes Carbon aus energiereichen Abgasen erzeugt. „Diese
neue Technologie ist ein weiterer Baustein im Rahmen
einer innovationsorientierten Energiewende. Wir setzen
Forschungsergebnisse in die Praxis um und nutzen Effizienzpotenziale“,
erläutert Zeil. Das Bayerische Wirtschaftsministerium
unterstützt das Vorhaben mit über 400.000 Euro aus
Mitteln des neuen Bayerischen Förderprogramms BayINVENT.
Bislang wurde die Technologie nur bei Forschungsvorhaben
und nicht wie ab jetzt im Industriemaßstab eingesetzt.

 

Der
für die Methanisierung benötigte Wasserstoff wird
aus den energiereichen Abgasen des Produktionsprozesses
im Unternehmen entnommen. Für einen Methaniser in
einer derartigen großtechnischen Industrieanlage müssen
hohe Anforderungen an die Gasqualität und die Reaktionsführung
erfüllt sein. Die Firma CVT betritt damit technisches
Neuland. „Gerade für solch komplexe und zukunftsträchtige
Technologien steht unser neues Förderprogramm zur
Verfügung“, betont Zeil.

 

Mit
dem Programm ‚Innovative Energietechnologien und
Energieeffizienz’ (BayINVENT) werden zum einen Erforschung,
Entwicklung und Anwendung neuer Energien vorangetrieben,
zum anderen Technologien zum Energieeinsparen entwickelt
und erprobt. Für die nächsten Jahre stellt das Bayerische
Wirtschaftsministerium hierfür zusätzlich zum regulären
Haushalt rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. Nähere
Informationen finden sich unter www.stmwivt.bayern.de/energie-und-rohstoffe/foerderprogramme/energietechnologien.

Förderanfragen können an den Projektträger Jülich
gerichtet werden, Ansprechpartner ist Dr. Ralf Peter,
Tel.: 02461 / 615866, E-Mail: r.peter@fz-juelich.de

 
Quelle: stmwivt.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.