München – Graben :
Besseres Zugangebot und neuer Bahnhalt im Lechfeld / Bayerns Verkehrsminister Zeil sieht Musterbeispiel für Partnerschaft von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft
Im Gewerbepark von Graben (Lechfeld)
hat ein neues Bahn-Zeitalter begonnen. Bayerns Verkehrsminister
Martin Zeil sieht in dem am Sonntag in Betrieb gehenden
neuen Haltepunkt und dem nunmehr angebotenen Zugangebot
auf der Strecke Augsburg – Landsberg (Lech) einen
„Quantensprung für die Attraktivität des Standorts
im Augsburger Süden und einen Gewinn für alle Beschäftigten
am Gewerbepark“. „Tausende Mitarbeiter des neuen
Amazon-Logistikzentrums und weiterer Firmen können
von nun an das Auto zuhause stehen lassen und mit dem
Zug direkt, bequem und sicher an ihren Arbeitsplatz
fahren“, freut sich der Minister. „Das ist ein
tolles Beispiel, wie auch außerhalb der Großstädte
ein perfektes Angebot für die tägliche Fahrt zur
Arbeitsstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln gemacht
werden kann. Ich hoffe, dass dieses Modell im Sinne
einer umweltfreundlichen Mobilität Schule macht.“

@wikipedia.org

Neben
dem neuen Haltepunkt ist zudem der Bahnsteig in Lagerlechfeld
verlängert und ein Bahnübergang umgebaut worden,
um das neue Fahrplankonzept umsetzen zu können, bei
dem die DB Regio auf Bestellung des Freistaats nunmehr
rund 43.000 Zug-Kilometer jährlich zusätzlich fährt.
In die Infrastruktur wurden insgesamt über 1,1 Millionen
Euro investiert. Der Betrag stammt größtenteils aus
Bundesmitteln, über deren Einsatz das Bayerische Verkehrsministerium
gemeinsam mit der Deutschen Bahn entscheidet. Zudem
haben sich die Gemeinde Graben und der für Amazon
tätige Projektentwickler Goodman mit jeweils 50 000
Euro an den Kosten beteiligt.

 

Minister
Zeil ist voll des Lobes über die Zusammenarbeit aller
Beteiligten und das Finanzierungsmodell: „Das ist
ein Musterbeispiel, wie öffentliche Hand und Privatwirtschaft
gemeinsam eine notwendige Infrastruktur vorantreiben
und letztlich auch realisieren. So was ist beileibe
nicht alltäglich. Gerade auch die schnelle Realisierung
innerhalb von 18 Monaten durch die DB Station und Service
ist bemerkenswert.“ Dass der Landkreis bis zur Inbetriebnahme
des Haltepunkts einen zusätzlichen Busverkehr von
und nach Bobingen eingerichtet hatte, zeigt aus Sicht
Zeils das Mitziehen aller Partner.

 

Der
neue Haltepunkt verfügt über einen 55 Zentimeter
hohen und 140 Meter langen barrierefreien Bahnsteig
mit fahrgastfreundlicher Ausstattung. Direkt am Haltepunkt
liegt das im September 2011 eröffnete Amazon-Logistikzentrum
mit mehreren Tausend Beschäftigten. Zahlreiche weitere
Arbeitgeber wie DHL, Aldi und Lidl sind fußläufig
zu erreichen. „Wir haben den Zugfahrplan so angepasst,
dass er genau zu den Amazon-Schichtzeiten passt, egal
aus welcher Richtung man kommt“, betont Zeil. Davon
profitieren auch die übrigen Fahrgäste, werden doch
ab Sonntag mehrere Züge zusätzlich angeboten. Durch
die Integration in den Augsburger Verkehrsverbund (AVV)
können Busse und Straßenbahnen in Augsburg sowie
die Züge von und nach Graben mit einheitlichen Fahrscheinen
benutzt werden.

 

Am 5. November wird
der neue Haltepunkt Graben (Lechfeld) Gewerbepark dann
mit einer Feierstunde offiziell eröffnet. Sein komplizierter
Name rührt daher, dass es zum einen bereits andere
Stationen namens Graben in Deutschland gibt. Mit dem
Zusatz Gewerbepark soll zudem verdeutlicht werden,
dass er nur für Zugreisende mit Zielpunkt Gewerbepark
der ideale Ausstiegspunkt ist, da die Gemeinde Graben
selbst besser über den Bahnhof Lagerlechfeld erreicht
werden kann. Spatenstich für die Baumaßnahme war
am 13. August dieses Jahres.


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Quelle:stmwivt.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.