Brüssel:

Die heute vom Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, in
Brüssel vorgestellten Vorschläge zur Stärkung der europäischen Industrie
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/industrie,did=10310.html> stoßen in Berlin auf
positive Resonanz. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp
Rösler, begrüßte das klare Bekenntnis der Kommission zur Sicherung und
Revitalisierung des Industriestandorts Europa.

Bundesminister Rösler: „Die krisenhaften Entwicklungen im Euroraum haben
offengelegt, dass die Industrie <http://www.bmwi.de/DE/Themen/industrie.html> in
einigen Ländern der Europäischen Union an internationaler Wettbewerbsfähigkeit
verloren hat. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Wettbewerbsfähigkeit nun
zurückzugewinnen, damit Wachstumskräfte freigesetzt werden und zusätzliche
Arbeitsplätze entstehen können. Die Vorschläge der Kommission zielen in die
richtige Richtung. Sie können dazu beitragen, die Leistungs- und
Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie auch kurzfristig zu stärken.
Hierbei kommt es aber auch auf die konkrete Ausgestaltung an. Entscheidend ist,
dass in der EU und in den Mitgliedstaaten eine kohärente Strategie über alle
Politikbereiche hinweg verfolgt wird, die auf eine durchgreifende Verbesserung
der Standortbedingungen für industrielle Innovation, Investition und Produktion
gerichtet ist. Insbesondere gilt es, neue Belastungen für die Industrie, die etwa
aus umwelt-, klima- oder sozialpolitischen Entscheidungen resultieren können, zu
vermeiden. Ich denke hier z.B. an Vorstöße, die auf eine künstliche Verknappung
von CO2-Zertifikaten oder neue Berichtspflichten für Unternehmen abzielen. Solche
Maßnahmen würden dem Ziel der Kommission zuwiderlaufen, den Anteil der Industrie
an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung Europas wieder signifikant zu
erhöhen.“

Mit der heute vorgestellten industriepolitischen Initiative schlägt die
Kommission Maßnahmen zur Förderung von Investitionen in innovative Technologien,
zur Schaffung verbesserter Bedingungen auf dem Binnenmarkt und auf den
Weltmärkten, zum leichteren Zugang vor allem von kleinen und mittleren
Unternehmen zu Finanzmitteln sowie eine Stärkung der Fachkräftebasis vor.

Quelle: bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.