München – Kaprun:
Bayerns Wirtschaftsminister Zeil trifft österreichischen Wirtschaftsminister Mitterlehner in Kaprun / Gemeinsame Erklärung zur energiepolitischen Zusammenarbeit unterzeichnet

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Martin Zeil
besichtigt heute gemeinsam mit einer bayerischen Expertendelegation
auf Einladung des österreichischen Wirtschafts- und
Energieministers Dr. Reinhold Mitterlehner das Pumpspeicherkraftwerk
‚Limberg II’ des österreichischen Energieversorgers
VERBUND AG. Bei dem Treffen unterzeichnen die beiden
Minister eine Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit
bei der Energieversorgung und besprechen eine Reihe
von Energiethemen, die für Bayern und Österreich
von großer Bedeutung sind. „Österreich und Bayern
befürworten die Nutzung der alpinen Pumpspeicherkapazitäten
zum Ausgleich der zunehmenden fluktuierenden Stromerzeugung
aus erneuerbaren Energien. Darüber hinaus halten wir
die Erforschung und Entwicklung neuer Speichertechnologien
für notwendig“, erklären Zeil und Mitterlehner.

 

„Zusätzliche
Pumpspeicherkapazitäten sind zentraler Bestandteil
unseres Aufbruchs in ein neues Energiezeitalter. Deshalb
entsteht im niederbayerischen Riedl bei Passau ein
neues Pumpspeicherkraftwerk. Unabhängig davon ist
die Kooperation mit unserem Nachbarland unerlässlich.
Daher ist es für mich von höchstem Interesse, Limberg
II zu sehen“, betont Zeil. Mitterlehner erklärt:
„Bayern und Österreich pflegen seit vielen Jahren
eine intensive Energiepartnerschaft. Wir wollen diese
Kooperation im Zuge der deutschen Energiewende zum
Nutzen beider Länder intensivieren. Die Alpenregion
wird die grüne Batterie und Energiedrehscheibe Europas
werden.“

 

‚Limberg II’ ist
das derzeit modernste Pumpspeicherkraftwerk Europas.
Das im vergangenen Jahr mit über 400 Millionen Euro
fertig gestellte Wasserkraftwerk bringt eine Leistung
von 480 Megawatt. Wolfgang Anzengruber, Generaldirektor
der VERBUND AG, erläutert: „VERBUND ist ein führender
Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Wir sind sehr
stolz auf unsere Werke in Kaprun und freuen uns über
die Gäste aus Wien und München. Bayern ist ein bedeutender
Standort für uns, wir betreiben im Freistaat 13 Wasserkraftwerke
am Inn. Für uns ist ein gemeinsames Marktgebiet mit
möglichst harmonisierten Regelungen von großer Bedeutung.“

 

Zur
weiteren Intensivierung der Energiepartnerschaft werden
Österreich und Bayern am 9. November 2012 einen Energiekongress
in München veranstalten. Auf diesem Kongress dreht
sich alles um die Themen Energietransport, -erzeugung,
-effizienz und erneuerbare Energien. Anschließend
finden Gespräche zwischen österreichischen und bayerischen
Unternehmen statt. Mitterlehner und Zeil werden die
Veranstaltung gemeinsam eröffnen.
Quelle: stmwivt,bayern.de

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.