Kempten:

Amtswechselfeier am Landgericht Kempten

Justizminister Georg Eisenreich verabschiedet Uwe Erlbeck und führt Peter Tilmann in
sein neues Amt ein Justizminister Georg

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Eisenreich vollzog heute (11. September) feierlich den Amtswechsel
an der Spitze des Landgerichts Kempten. Er verabschiedet Uwe Erlbeck
in den Ruhestand. Gleichzeit führt er Peter Tilmann
in das Amt des Landgerichtspräsidenten ein. Justizminister
Eisenreich zum bisherigen Landgerichtspräsidenten,
Uwe Erlbeck: „Sie haben nach der Staatsanwaltschaft
Kempten das Landgericht Kempten als Behördenleiter mit Ihrer Entschlusskraft,
Ihrem großen Engagement und Ihrer Fachkompetenz maßgeblich
geprägt. Herzlichen Dank für all das, was Sie in den vergangenen
Jahren für den Justizstandort Kempten und die bayerische Justiz geleistet
haben. Für den Ruhestand wünsche ich Ihnen Gesundheit und alles
Gute.“ Justizminister Eisenreich zum neuen
Landgerichtspräsidenten, Peter Tilmann: „Sie
haben in Ihrer Justizlaufbahn vielfach unter Beweis gestellt, dass Sie
über große Einsatzbereitschaft und Führungsstärke
verfügen. Im Staatsministerium der Justiz in München haben Sie
verschiedene Referate mit großer Fachkompetenz geleitet und waren
zudem Vizepräsident des Landgerichts München II. Ich bin mir
sicher, bei Ihnen ist das Landgericht Kempten in den besten Händen.
Für Ihre neuen Aufgaben wünsche ich Ihnen viel Erfolg und alles
Gute.“ Hintergrund: Uwe
Erlbeck (67 Jahre) trat 1985 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft
Traunstein in den Justizdienst ein. 1992 wechselte er als Richter an das
Landgericht Kempten, bevor er im Jahr 1995 zum Staatsanwalt als Gruppenleiter
an die Staatsanwaltschaft Kempten berufen wurde. Von 2003 bis 2007 war
er anschließend Vorsitzender Richter am Landgericht Kempten und ab
2007 Oberstaatsanwalt als Ständiger Vertreter des Behördenleiters
bei der Staatsanwaltschaft Kempten. Von 2015 bis 2019 war ihm dann als
Leitender Oberstaatsanwalt die Leitung der Staatsanwaltschaft Kempten übertragen.
Mit Wirkung vom Februar 2019 wurde er zum Präsidenten des Landgerichts
Kempten ernannt. Mit Ablauf des Monats April 2024 ist Uwe Erlbeck in den
Ruhestand getreten. Peter Tilmann (52 Jahre) begann
seine Laufbahn bei der bayerischen Justiz 1999 als Staatsanwalt in Landshut.
Ab dem Jahr 2000 war im bayerischen Justizministerium als Mitarbeiter in
einem strafrechtlichen Referat tätig, bevor er 2003 zum Richter am
Landgericht München I ernannt wurde. 2004 wechselte er nochmals an
das Justizministerium und war dort an die Dienststelle des damaligen Staatsministers
für Bundesangelegenheiten und Verwaltungsreform in Berlin abgeordnet.
Anschließend kehrte er nach München zurück und war als
Leiter von verschiedenen Referaten im Justizministerium tätig. 2012
wurde er zum Vorsitzenden Richter am Landgericht München I ernannt.
2014 kehrte Peter Tilmann als Referatsleiter an das bayerische Justizministerium
zurück. 2022 wurde er schließlich zum Vizepräsidenten des
Landgerichts München II ernannt. Seit 1. Mai 2024 ist Peter Tilmann
Präsident des Landgerichts Kempten.

Quelle:stmj.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.