München:

Co2-Grenzwerte: Herstellern drohen wegen schwacher E-Autonachfrage hohe EU-Strafzahlungen

Aiwanger: „Realitätsfremde EU-Vorgaben beschädigen unsere Autoindustrie – EU muss einlenken“ MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die drohenden EU-Strafzahlungen für deutsche Autohersteller wegen Nichterreichung der neuen Co2-Flottenziele scharf kritisiert. Derzeit erfüllen zum Beispiel AUDI und BMW die EU-Vorgaben für den Flottenverbrauch noch. Die erneut reduzierten durchschnittlichen Grenzwerte ab 2025 sind aber wegen des schwachen Absatzes von E-Fahrzeugen nur schwer zu erreichen.

Ab 2025 drohen deshalb Strafzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe.   Aiwanger: „Realitätsfremde EU-Vorgaben zu CO2-Grenzwerten beschädigen unsere Autoindustrie. Die EU muss dringend einlenken und die drohenden Strafzahlungen aussetzen. Die veränderte Kundennachfrage haben Automobilunternehmen wie AUDI oder BMW nicht zu verantworten. Der derzeit schwache E-Auto-Absatz in Deutschland ist auch dadurch ausgelöst worden, dass die Bundesregierung quasi über Nacht die Anschaffungsprämien gestrichen hat. Es kann nicht sein, dass die Autohersteller Millionen-Strafen an die EU zahlen sollen, weil die Kunden lieber Verbrenner als Elektroautos kaufen, die ja angeboten wären, aber zu wenig Käufer finden.“   Die Hersteller bräuchten das Geld dringend zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Aiwanger: „Es kann nicht angehen, dass die Autohersteller hunderte Millionen an Strafen zahlen sollen und wir dann mit Hilfsprogrammen die Autoindustrie wieder unterstützen müssen damit sie nicht in die Knie geht. Diesen Wahnsinn kann man niemandem erklären. Frau von der Leyen ist jetzt gefordert, den Unsinn zu stoppen!“   Der bayerische Wirtschaftsminister wird sich bei der Bundesregierung und der EU-Kommission dafür einsetzen, dass die Strafen ausgesetzt werden.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.