Berlin:

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie am 17. Mai erklärte der Beauftragte der
Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Markus Löning, in Berlin:
Ich beobachte mit großer Sorge, wie Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität an den Rand der
Gesellschaft gedrängt werden. Glücklicherweise ist heute in vielen Ländern der Welt die
gleichgeschlechtliche Ausrichtung anerkannt. Andernorts aber werden Schwule und Lesben
diskriminiert und verfolgt. In über 80 Ländern ist Homosexualität unter Strafe gestellt, in manchen
Ländern droht sogar die Todesstrafe!
Ausgrenzung aufgrund sexueller Orientierung hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Jeder muss
für sich entscheiden können, wie er sein Leben und seine sexuelle Orientierung lebt. Ich freue mich
daher besonders über positive Entwicklungen, z.B. über Präsident Obamas Schritt, sich für die
gleichgeschlechtliche Eheschließung auszusprechen.
Besonders erschreckend finde ich dagegen die jüngste Gesetzgebung in St. Petersburg, die die
„Propaganda männlicher und weiblicher Homosexualität, Bisexualität und Transgenderismus unter
Minderjährigen“ unter Strafe stellt. Dies steht im klaren Widerspruch zu unseren Werten
und Russlands völkerrechtlichen Verpflichtungen. Ich fordere das Parlament in St. Petersburg und
die russischen Behörden dazu auf, diesen Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention zu
beheben!
Der Kampf gegen die Ächtung und Diskriminierung von Homosexualität ist ein zentrales
menschenrechtspolitisches Anliegen. Es geht hierbei nicht um Sonderrechte, sondern um dieselben,
universellen Rechte, die für alle Menschen gelten. Schwule und Lesben sind keine Menschen zweiter
Klasse.
Am heutigen Internationalen Tag gegen Homophobie appelliere ich an die Verantwortlichen aller
Staaten, jedwede Form von Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung abzuschaffen!

Hintergrund:
Die Menschenrechte schließen das Recht auf freie sexuelle Orientierung ein. Dennoch ist in ca. 80
Ländern Homosexualität strafbar; in Afghanistan, Iran, Jemen, Mauretanien, Saudi-Arabien, Sudan und
den Vereinigten Arabischen Emiraten können gleichgeschlechtliche Handlungen sogar auf Basis der
Scharia – insofern diese außereheliche geschlechtliche Beziehungen verbietet – mit der Todesstrafe
geahndet werden.
Trotz Protesten in Russland und durch das Ausland sind in jüngerer Zeit in den russischen Regionen
St. Petersburg, Leningrader Gebiet, Kostroma, Archangelsk, Rjasan und Nowosibirsk Gesetze
verabschiedet worden, wonach die öffentliche Demonstration und Unterstützung von Homosexualität,
sogenannte „Propaganda für Homosexualität“, mit Geldstrafen geahndet werden kann. Seit
Verabschiedung des Gesetzes hat es in St. Petersburg mehrere Festnahmen gegeben. Die
Bundesregierung verfolgt die Angelegenheit mit großer Sorge und bringt gegenüber der russischen
Seite wiederholt ihre Auffassung zum Ausdruck, dass das Gesetz Diskriminierung und Intoleranz
Vorschub leistet und damit gegen die Grundsätze verstößt, denen Russland durch die eigene
Verfassung und die Mitgliedschaft im Europarat freiwillig verpflichtet ist.
Recht auf freie sexuelle Orientierung

 

Quelle: auswaertiges-amt.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.