München:

Bayern bringt sich aktiv in die Weiterentwicklung des European Chips Act ein

Aiwanger: „Wir brauchen die Förderfähigkeit von Halbleiterinvestitionen im neuen European Chips Act“ MÜNCHEN  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger setzt sich unter anderem dafür ein, dass die Förderfähigkeit von Halbleiterproduktionen im Rahmen des European Chips Act („ECA 2.0“) erweitert wird. Aiwanger betont: „Damit Europa technologisch souveräner wird, muss auch der Aufbau der Halbleiterproduktion, auf die unsere Anwenderindustrie angewiesen ist, förderfähig sein. Bayern hat das Potenzial, hier eine wichtige Rolle zu übernehmen. Die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen, deutschen und bayerischen Halbleiterökosystems muss nachhaltig gestärkt werden.“   Auf Initiative Aiwangers hat sich das Bayerische Wirtschaftsministerium im Rahmen der EU-Konsultation aktiv in die Ausgestaltung der Neuauflage des European Chips Act eingebracht. Der Staatsminister setzt dabei mit hoher Priorität auf die Weiterentwicklung zentraler Rahmenbedingungen.   Für zahlreiche Schlüsselbranchen des Freistaats – darunter die Automobil-, Maschinenbau- und Elektronikindustrie – ist der Ausbau der Halbleiterproduktion essenziell für die Versorgungssicherheit. Daher spricht sich Aiwanger dafür aus, das bisherige „First-of-a-kind“-Kriterium durch klare und transparente Vorgaben zu ergänzen, um strategisch bedeutende Projekte auch unabhängig vom Neuheitsgrad zu ermöglichen.   Aiwanger weiter: „Der Freistaat wird auch künftig intensiv daran arbeiten, Innovationen zu fördern, Wertschöpfung auszubauen und resiliente Lieferketten zu stärken. Bayern ist einer der europaweit führenden Standorte für Mikroelektronik und deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Halbleiterindustrie von Frontend bis Backend ab. Neben innovativen Forschungszentren und Unternehmen in der Halbleiterbranche profitiert Bayern von starken Anwendern als Abnehmer. Mit der Bayerischen Halbleiter-Initiative wird diese Stellung konsequent gestärkt und weiter ausgebaut.“

Quelle:stmwi.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.