München:

Glauber: Mehr Finanzmittel für Hochwasserschutz

Neues Wassergesetz bringt weitere Verbesserungen   Der Hochwasserschutz in Bayern soll im kommenden Doppelhaushalt 2026/27 und durch Neuregelungen im neuen Bayerischen Wassergesetz weiter gestärkt werden. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber heute in München: „Hochwasserschutz bleibt eine zentrale Zukunftsaufgabe über alle Ebenen hinweg. Hochwasserschutz ist Menschenschutz und gelebter Katastrophenschutz. Jeder investierte Euro rettet Leben und spart geschätzte sieben Euro Schäden ein. Die Sicherheit durch gut ausgebauten Hochwasserschutz spüren die Menschen in allen Regionen unmittelbar. Das Plus beim Hochwasserschutz ist ein wichtiges Signal, von dem die Menschen überall in Bayern profitieren. Hochwasserschutz ist außerdem ein Motor für die regionale Konjunktur. Denn die Maßnahmen werden regelmäßig von Baufirmen aus der Region umgesetzt.“   Im Bereich des Hochwasserschutzes können zukünftig bedingt durch Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes 10 Millionen Euro in 2026 sowie noch einmal 25 Millionen Euro in 2027 zusätzlich investiert werden. Der Landtag muss dem Haushaltsentwurf noch zustimmen. Bayern hat in den zurückliegenden Jahren jeweils rund 280 Millionen Euro in Hochwasserschutzmaßnahmen investiert. Die Einordnung von Hochwasserschutzmaßnahmen als überragendes öffentliches Interesse im neuen Bayerischen Wassergesetz sorgt außerdem dafür, dass der Schutz vor Hochwasser bei Planungen und Entscheidungen zukünftig Vorrang hat. Das Wassergesetz wurde am 25. November in Erster Lesung im Bayerischen Landtag behandelt.   Zusätzlich profitieren die Bürgerinnen und Bürger von einem weiteren Mittelaufwuchs bei der Härtefallförderung über die RZWas (Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben). Hier stehen allein für 2026 zusätzliche Mittel von 50 Millionen Euro für kommunale Projekte der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zur Verfügung. „Die RZWas ist ein absolutes Erfolgsprojekt. Die Mittel tragen zu gleichwertigen Lebensbedingungen in ganz Bayern bei“, so Glauber.   Weitere Informationen zur Novelle des Bayerischen Wassergesetzes sind im Internet verfügbar unter https://www.stmuv.bayern.de/themen/wasserwirtschaft/novelle_baywg/

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.