München:

Bayerns Wirtschaftsminister eröffnet Deutschen Holzkongress

Aiwanger: „Die Holz- und Sägeindustrie ist eine Zukunftswirtschaft. Wir stehen für die Nutzung unserer Wälder, damit das so bleibt“ Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat den gemeinsamen Empfang von Deutschem Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) und Bayerischen Staatsforsten zum Auftakt des Deutschen Holzkongresses in München eröffnet.

Das Bild zeigt (v.l.n.r): BBV-Bezirkspräsident in Niederbayern, Siegfried Jäger, DeSH-Geschäftsführerin Julia Möbus, Waldkönigin Patricia Vogl, Staatsminister Hubert Aiwanger und DeSH-Präsident Stephan Lang.

Foto: StMWi/N. Engelhart

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat den gemeinsamen Empfang von Deutschem Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) und Bayerischen Staatsforsten zum Auftakt des Deutschen Holzkongresses in München eröffnet. Dabei betonte Aiwanger die strategische Bedeutung des Rohstoffs Holz für den Wirtschaftsstandort Bayern. Aiwanger: „Die Holz- und Sägeindustrie ist nicht nur ein großer Arbeitgeber mit über einer Million Beschäftigten deutschlandweit, sondern sie ist eine Zukunftswirtschaft. Sie vereint alle Sektoren des täglichen Lebens, vom Bau bis zur Bioökonomie. Derzeit hat sie aber mit der schwächelnden Bauwirtschaft zu kämpfen. Wir bekennen uns daher ganz klar zur Nutzung unserer Wälder und erteilen jeglichen Stilllegungsfantasien eine klare Absage. Nur wenn wir unsere Wälder bewirtschaften, kann Holz sein volles Potenzial entfalten, als wertvoller, unabhängiger Rohstoff und als CO2-Speicher. Ein Ster Holz ersetzt 120 Liter fossiles Heizöl. Ich bleibe daher dabei: Der bewirtschaftete Wald ist der bessere Wald.“ In Hinblick auf die schwächelnde Bauwirtschaft, unter der auch die Sägeindustrie leidet, rief Aiwanger insbesondere die privaten Waldbesitzer auf, für die Holzernte nicht auf Käfeschäden zu warten. „Traut euch ruhig, auch gesunde Bäume zu ernten und das Holz der Sägeindustrie zuzuführen. Die Branche und unsere bayerischen Häuslebauer brauchen genau diesen Rückenwind“, so Aiwanger. Der Minister würdigte die enge Zusammenarbeit zwischen DeSH und Bayerischen Staatsforsten, die gemeinsam einen zentralen Beitrag zur Holzversorgung, zu Innovationen und zur Entwicklung neuer Wertschöpfungsketten leisten. Der DeSH vertritt seit 125 Jahren 350 Unternehmen der Säge- und Holzindustrie und steht mit dem Wirtschaftsministerium zu Transformations- und Wettbewerbsthemen im ständigen Austausch. Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften rund 800.000 Hektar Staatswald und sind ein wichtiger Partner für eine aktive, nachhaltige Waldbewirtschaftung. Der Deutsche Holzkongress ist einer der wichtigsten Branchentreffs der Forst- und Holzwirtschaft und bringt Politik, Waldbesitz, Forschung und Industrie zusammen. Im Fokus stehen aktuelle Marktentwicklungen, Innovationen der Bioökonomie, regulatorische Herausforderungen sowie Technologien für eine ressourceneffiziente Zukunft. Das Wirtschaftsministerium ist Kooperationspartner des Kongresses und auf der „Bayern-Meile“ mit einem eigenen Stand vertreten. Minister Aiwanger zeigte sich besonders erfreut, dass der Kongress in diesem Jahr in der Landeshauptstadt stattfindet. „Der Freistaat ist das Waldland Nummer eins mit rund 2,5 Millionen Hektar Wald und Heimat des größten deutschen Forstbetriebs, den Bayerischen Staatsforsten, die in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen feiern. Bayern ist damit der ideale Treffpunkt für die Branche“, so der Minister. Ansprechpartner: Bastian Brummer Stellv. Pressesprecher Der Deutsche Holzkongress ist einer der wichtigsten Branchentreffs der Forst- und Holzwirtschaft und bringt Politik, Waldbesitz, Forschung und Industrie zusammen. In diesem Jahr findet er in München statt. Foto: StMWi/N. Engelhart   Download Der Minister würdigte in München auch die enge Zusammenarbeit zwischen DeSH und Bayerischen Staatsforsten, die gemeinsam einen zentralen Beitrag zur Holzversorgung, zu Innovationen und zur Entwicklung neuer Wertschöpfungsketten leisten.

Quelle:stmwi.bayern.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.