München:

Mitgliedstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA stellen 22,1 Milliarden Euro, davon Deutschland 5,1 Milliarden, für Raumfahrtprogramme zur Verfügung

Aiwanger: „Bayern kann mit seiner starken Raumfahrt-Industrie viele der neuen Aufträge erhalten“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Ergebnisse der ESA-Ministerratskonferenz 2025 als „große Chance für die bayerische Raumfahrtindustrie“ bezeichnet. Die 23 Mitgliedstaaten der Europäischen Weltraumorganisation beschlossen in Bremen, 22,1 Milliarden Euro für die Raumfahrtprogramme der kommenden Jahre bereitzustellen – eine Steigerung um 31 Prozent gegenüber dem vorherigen Finanzierungszeitraum (17 Milliarden Euro). Deutschland übernimmt mit rund 5,1 Milliarden Euro und einem Anteil von über 23 Prozent die Führungsrolle vor Frankreich und Italien.   Aiwanger erklärte: „Deutschland ist europäischer Raumfahrtstandort Nummer eins – und Bayern trägt entscheidend dazu bei. Der Freistaat wird maßgeblich von diesen Zukunftsinvestitionen profitieren, unsere Industrie kann die Aufträge dringend gebrauchen in diesen schwierigen Zeiten.“   Die deutschen Investitionen in Höhe von 5,1 Milliarden Euro stehen gemäß dem Georeturn-Prinzip der ESA vollständig für Aufträge in Deutschland zur Verfügung. Die Mittel fließen in die Bereiche Raumtransport, Erdbeobachtung, Exploration, Navigation und Wissenschaft.   Aiwanger betonte: „Das bietet enorme Chancen für Bayern. Unsere Unternehmen können nun Führungsrollen in wichtigen ESA-Missionen übernehmen.“ Bayern verfügt über ein leistungsstarkes Raumfahrt-Ökosystem mit High-Tech-Unternehmen wie Airbus Defence and Space, OHB, ArianeGroup, MT Aerospace, HPS und weiteren mittelständischen Firmen sowie innovativen Start-ups wie Isar Aerospace, Rocket Factory Augsburg und The Exploration Company. Auch weltweit führende Forschungseinrichtungen wie das DLR und die Fraunhofer-Gesellschaft haben ihren Sitz im Freistaat.   Im Rahmen der Ministerratskonferenz wurde auch angekündigt, dass ein deutscher Astronaut zum Mond fliegen soll: „Dabei wird das Mondkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen, dessen Bau vom Bayerischen Wirtschaftsministerium maßgeblich gefördert wird, eine Schlüsselrolle übernehmen.“   Nun komme es auf eine zügige Abstimmung in Europa und Deutschland an: „Der Bund muss die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Ländern fortsetzen. Bayern setzt sich gemeinsam mit seinen Partnerländern dafür ein, Projekte und Wertschöpfung schnellstmöglich und effizient mit einer starken bayerischen Beteiligung umzusetzen. Europa investiert in seine Souveränität und Sicherheit – Bayern spielt dabei eine wichtige Rolle“ erklärte der Staatsminister.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.