München:

Einzelhandel – Wirtschaftsministerium organisiert Staatsempfang mit Podiumsdiskussion –

Aiwanger: „Wir haben gezielt Maßnahmen ins Leben gerufen, um den vielen lokalen Händlern in Bayern unter die Arme zu greifen und damit die Orts- und Stadtkerne zu beleben“

Sprachen bei der Podiumsdiskussion über die Zukunft des Einzelhandels: Christian Boniberger (v. l.), Geschäftsführer Kaufhaus Oberpaur Landshut, Wolfgang Puff, Hauptgeschäftsführer Handelsverband Bayern, Staatsminister Hubert Aiwanger, Angelika Winkler, Geschäftsführerin ‚Markthalle 2.0‘ in Lohr am Main und Moderator Bernhard Mahler.Foto: StMWi/ K. Huber   Download LANDSHUT  Das bayerische Wirtschaftsministerium macht sich für den lokalen Einzelhandel stark. Das betonte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger beim Staatsempfang mit Podiumsdiskussion „Zukunft Einzelhandel – Zwischen Tradition und Innovation“ in Landshut: „Die Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie haben dem Einzelhandel stark zugesetzt. Aber auch Fachkräftemangel, Inflation und zu viel Bürokratie belasten die Branche. Deshalb haben wir gezielt Maßnahmen ergriffen, um den vielen lokalen Händlern in Bayern unter die Arme zu greifen und damit die Orts- und Stadtkerne zu beleben.“   Dabei am wichtigsten ist das seit dem 1. August geltende bayerische Ladenschlussgesetz. „Das ist gelebter Bürokratieabbau, auf den wir schon lange gedrängt haben“, so Minister Aiwanger. „Wir ermöglichen den Händlern bis zu zwölf lange Einkaufsnächte pro Jahr und die Öffnung von digitalen Kleinstsupermärkten bis 150 Quadratmeter Ladenfläche, die ohne Sortimentsbeschränkung durchgehen geöffnet sein können. Damit stärken wir die Nahversorgung im ländlichen Raum und eröffnen den Händlern neue Möglichkeiten.“ Zudem nutzt Bayern auf Landesebene alle vorhandenen Spielräume, um etwa Erleichterungen im Baurecht zu erreichen.   Mit verschiedenen Projektwettbewerben und Förderprogrammen setzt das bayerische Wirtschaftsministerium gezielt Impulse für neue Ideen. Aiwanger: „Wir ermutigen Händler, Kommunen und andere lokale Akteure dazu, sich zu vernetzen und neue Konzepte zu entwickeln. Unser Ziel ist es, die bayerischen Innenstädte zu beleben und sie als attraktiven Lebensraum fit für die Zukunft zu machen. Für uns ist klar: Der Handel bleibt der zentrale Anker eines lebendigen Ortskerns.“ Ein gelungenes Beispiel dafür liefert etwa das Modehaus Oberpaur in der Landshuter Altstadt. Dort finden in der Vorweihnachtszeit mehrere Aufführungen eines Theaterstücks statt.   Außerdem bietet das Wirtschaftsministerium umfangreiche Informations- und Unterstützungsmaßnahmen. Gerade Themen wie Digitalisierung und Online-Handel stehen dabei im Fokus: Das Projekt „Erfolgreich handeln“ schult kostenfrei Händler bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen wie Marketing, KI oder Prozessoptimierung. Die Infoblatt-Serie „Einfach online“ zeigt praxisnah auf, wie regionale Einzelhändler die Chancen der Digitalisierung gewinnbringend mit dem stationären Einzelhandelsgeschäft kombinieren können.   Der Einzelhandel in Bayern zählt nach aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes rund 52.200 Unternehmen mit fast 571.200 Beschäftigten und erzielt einen Umsatz von etwa 151,5 Milliarden Euro (Stand 2023). Er ist damit die drittgrößte Branche im Freistaat nach Industrie und Handwerk. Ansprechpartner: Korbinian Huber Stellv. Pressesprecher Staatsminister Hubert Aiwanger: ‚Wir ermutigen Händler, Kommunen und andere lokale Akteure dazu, sich zu vernetzen und neue Konzepte zu entwickeln.

‚Foto: StMWi/ K. Huber

Quelle:stmwi.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.