München:

Die Hightech Agenda Bayern eröffnet ganz neue Möglichkeiten in der künstlerischen Ausbildung.

„Ein international renommierter Biennale-Star als erste Bayerische Spitzenprofessorin an einer Kunsthochschule: Die Gastprofessur der Deutsch-Kenianerin Syowia Kyambi an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg ist eine herausragende Chance für die Studierenden und sendet weit über den Standort Nürnberg hinaus wichtige Impulse für die künstlerische Ausbildung und Forschung in unserer globalisierten Welt“, gab Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume heute in München bekannt.

AdBK Nürnberg übernimmt mit Besetzung Vorreiterrolle

Syowia Kyambi, die Kenia auf der Biennale von Venedig 2022 vertrat, leuchtet mit ihrer Kunst aktuelle und kontroverse Themen wie Rassismus und postkoloniale Strukturen aus. Dank der einzigartigen Mischung aus Kyambis hochkarätigem akademischem Hintergrund, ihren Themen und ihrem großen internationalen Renommee übernimmt die AdBK Nürnberg mit dieser Besetzung eine Vorreiterrolle. Denn dass Kyambi sich den Themen Identität, Erinnerung und Kolonialismus aus der Perspektive des sog. Globalen Südens in der Stadt Nürnberg widmet, ist für die Hochschule und den Standort Bayern ein Signal mit großer Strahlkraft.

Forschungsförderung auf höchstem Niveau dank Hightech Agenda Bayern

Mit dem Spitzenprofessurenprogramm (SPP) als Teil der Hightech Agenda Bayern betreibt das bayerische Wissenschaftsministerium Forschungsförderung auf höchstem Niveau. Dadurch werden Forschungsprofessuren für herausragende nationale und internationale Persönlichkeiten ermöglicht. Insgesamt sind für das Spitzenprofessurenprogramm aller drei Hochschularten in den Jahren 2021 bis 2023 rund 43 Millionen Euro vorgesehen.

An den Kunsthochschulen ist das SPP als Gastprofessurenprogramm ausgestaltet, für das sich die Kunsthochschulen bewerben konnten. Die eingereichten Konzepte wurden von einem Expertengremium begutachtet. Die Entscheidung über die Auswahl der Persönlichkeiten, die berufen werden, trifft die jeweilige Hochschule.

Nähere Informationen zu Syowia Kyambi, Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste (AdBK) Nürnberg

Die interdisziplinär arbeitende Künstlerin Syowia Kyambi verbindet Videokunst und Fotografie mit Performancekunst. Mit den Mitteln von Fotografie, Video, Zeichnung, Sound, Skulptur und Performance-Installation erkundet sie persönliche Beziehungen und kulturelle Identitäten. Sie untersucht die Geschichte von Kolonialpolitik und ihr heutiges Erbe.

Kyambis akademische Erfahrung spiegelt sich in ihrem hochkarätigen internationalen Hintergrund: Sie ist Absolventin an der School of the Art Institute of Chicago (USA) und am Transart Institute an der Plymouth University (UK), wo sie bis zum Antritt ihrer Spitzenprofessur an der AdBK Nürnberg lehrte.

Durch ihre unternehmerische Erfahrung kann die international bestens vernetzte Künstlerin darüber hinaus zu einer gewinnbringenden Weiterentwicklung der Transfer-Projekte der AdBK Nürnberg (LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation, Kunst-Transfer-Praxis) beitragen.

 

Quelle:stmuwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.