München:

Glauber: Kreative Ideen für Streuobstwiesen Bewerbungsfrist zum 8. Bayerischen Biodiversitätspreis startet

Unter dem Motto „Streuobstwiesen – Blühende Obstgärten der Artenvielfalt“ wird dieses Jahr zum 8. Mal der Bayerische Biodiversitätspreis verliehen. Der Preis wird vom Bayerischen Naturschutzfonds ausgelobt und ist mit 15.000 Euro dotiert. Bayerns Umweltminister und Stiftungsratsvorsitzender des Bayerischen Naturschutzfonds Thorsten Glauber betonte dazu heute in München: „Wir wollen unsere einzigartige Artenvielfalt erhalten. Bei dieser gesellschaftlichen Gemeinschaftsaufgabe brauchen wir Jede und Jeden. Der Biodiversitätspreis rückt dieses Jahr die Streuobstwiesen und ihre Bedeutung für die Artenvielfalt in den Mittelpunkt. Wer Artenvielfalt will, muss Streuobstwiesen stärken. Wir werden in Bayern bis 2035 eine Million neue Streuobstbäume pflanzen. Streuobstwiesen sind unsere bayerischen Korallenriffe: faszinierend, bunt und artenreich. Sie zählen zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Rund 5.000 Tier- und Pflanzenarten leben dort. Der aktuelle Biodiversitätspreis gibt den vielfältigen Initiativen im Bereich Streuobst ein Gesicht. Zugleich würdigen wir mit dem Preis den ehrenamtlichen Einsatz für eine intakte Natur und Umwelt in Bayern.“   Mit dem Bayerischen Biodiversitätspreis soll das Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt gestärkt und das Engagement in diesem Bereich anerkannt werden. Prämiert werden können Projekte, die dem Erhalt und der Entwicklung von Streuobstwiesen dienen. Der Preis kann auch für Projekte verliehen werden, die für den Lebensraum Streuobst sensibilisieren, für kreative Ideen zur Bewusstseinsbildung sowie für Erfassungs- und Monitoringprojekte. Für den Bayerischen Biodiversitätspreis können sich Vereine, Verbände, Projektgruppen, Kommunen, kommunale Einrichtungen und Schulen sowie Einzelpersonen oder Personengruppen bewerben.   Bewerbungsunterlagen können bis 31. Januar 2024 beim Bayerischen Naturschutzfonds eingereicht werden: Rosenkavalierplatz 2, 81925 München, naturschutzfonds@stmuv.bayern.de. Weitere Informationen sind im Internet verfügbar unter www.naturschutzfonds.bayern.de   Im Jahr 2021 wurde der „Bayerische Streuobstpakt“ auf den Weg gebracht. Wesentliche Ziele sind der Erhalt des derzeitigen Streuobstbestandes in Bayern und die Neupflanzung von insgesamt einer Million Streuobstbäumen bis 2035. Derzeit gibt es etwa sechs Millionen Streuobstbäume in Bayern. Über 2.000 Obstsorten werden in Bayern als Streuobst angebaut.

Quelle: stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.