München:

Bayerns Wirtschaftsminister zum Jahresgutachten 2023/24 des Sachverständigenrats

Aiwanger: „Die Wirtschaftsweisen bestätigen, was wir seit langem mit Engelszungen von der Bundesregierung einfordern“ In seinem gestern vorgestellten Jahresgutachten 2023/24 bekräftigt der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung die Forderungen von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nach deutlich mehr Innovationsanreizen durch die Bundesregierung. Aiwanger sagte: „Die Wirtschaftsweisen bestätigen, was wir in Bayern seit langem mit Engelszungen von der Bundesregierung einfordern. Der Bund muss die offensichtlichen Problemfelder endlich anpacken, um die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandorts Deutschland zu sichern und wieder Wachstum zu ermöglichen. Deshalb brauchen wir jetzt einen Wirtschaftsstrompreis von vier Cent, Unternehmenssteuern von maximal 25 Prozent, weniger Bürokratie für die Betriebe und eine Entlastung bei der Einkommensteuer. Dadurch befeuern wir sofort die Kaufkraft, weil Arbeitnehmern mehr Netto vom Brutto verbleibt. Das und noch mehr an wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen haben unsere Wettbewerber. Wenn die Bundesregierung nicht zügig handelt, laufen wir Gefahr, unsere globale Führungsrolle als Industriestandort zu verlieren.“   Besonders drängend seien auch wirkungsvolle Maßnahmen, um den Arbeitskräftemangel abzufedern, so der Staatsminister weiter: „Ohne zukunftsfähige Rahmenbedingungen für einen flexiblen und attraktiven Arbeitsmarkt werden wir die klaffende Lücke zwischen Arbeitskräftenachfrage und -angebot nicht schließen können. Vor allem müssen wir endlich weg von den starren Arbeitszeitregeln. Und auch das Bürgergeld der Ampel läuft völlig konträr zu den Problemen auf dem Arbeitsmarkt, wenn eigentlich Erwerbsfähige zumutbare Arbeiten ohne triftigen Grund ablehnen können.“   In dem Jahresgutachten 2023/24 mit dem Titel „Wachstumsschwäche überwinden – In die Zukunft investieren“ mahnen die Wirtschaftsweisen, dass die Produktionspotenziale in Deutschland durch Investitionen und Innovationen gestärkt werden müssen, um die gegenwärtige Wachstumsschwäche zu überwinden.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.