München:

Rund 500.000 Euro sowie Stellen und Personalmittel für Venture Teams zur flächendeckenden Gründungsförderung – Wichtiger Umsetzungsschritt des neuen Hochschulinnovationsgesetzes – Wissenschafts- und Kunstminister Blume: Hightech Transfer Bayern für unternehmerischen Geist an Kunsthochschulen und medizinische Innovationen an Universitätsklinika

„Mit der Einrichtung von Venture Teams fördern wir gezielt den unternehmerischen Geist an unseren Kunsthochschulen und Universitätsklinika. Zugleich ebnen wir den Weg für Innovationen in der Behandlung und Bekämpfung von Krankheiten sowie in der Kultur und Kreativwirtschaft. Experten helfen den Einrichtungen, eine Gründungskultur zu etablieren und eine flächendeckende Gründungsförderung aufzubauen“, gab Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume heute bekannt. „Mit unserer Offensive ‚Hightech Transfer Bayern‘ bauen wir so unseren Vorsprung als Start-up-Land Nr. 1 aus!“

Nachhaltige Förderung zum Aufbau einer flächendeckenden Gründungsunterstützung

Um eine effektive Infrastruktur für die flächendeckende Gründungsförderung nachhaltig zu schaffen, stellt das Wissenschafts- und Kunstministerium für die beiden Venture Teams zunächst für fünf Jahre zwei Stellen für die Kunsthochschulen und Personalmittel im Umfang von zwei Stellen für die Universitätsklinika sowie Sachmittel in Höhe von jeweils bis zu 250.000 Euro bereit. Die Venture Teams bauen dabei auf bereits bestehenden Strukturen auf und entwickeln Maßnahmen für eine flächendeckende Gründungsförderung. Im Falle einer positiven Evaluierung sollen die Stellen und Mittel nach einer zunächst fünfjährigen Laufzeit der Förderung verstetigt werden.

Unterstützung bei der Entwicklung passgenauer Konzepte

Die beiden Venture Teams unterstützen die Kunsthochschulen und die Universitätsklinika bei der Erarbeitung und Umsetzung eines Konzepts zur Etablierung einer umfassenden Gründungskultur, z.B. durch Lehrveranstaltungen, den Aufbau einer Gründungsberatung oder die Vernetzung mit Start-ups, anderen Hochschulen sowie Fördereinrichtungen. So werden die Kunsthochschulen und die Universitätsklinika gezielt bei der Umsetzung der im Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz und im neuen Bayerischen Universitätsklinikagesetz verankerten Aufgabe der Gründungsförderung unterstützt.

Venture Team für die Kunsthochschulen in Nürnberg angesiedelt

Das Venture Team wird im LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation angesiedelt und unterstützt von dort alle sechs staatlichen Kunsthochschulen in Bayern. LEONARDO ist ein gemeinsames Projekt der Hochschule für Musik Nürnberg, der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, das bereits etablierte Strukturen im Bereich Gründungsförderung, Transfer und Innovation vernetzt.

Venture Team für die Universitätsklinika arbeitet von Würzburg aus

Mit ihren anwendungsorientierten Forschungsansätzen und dem direkten Funktionszusammenhang mit der Krankenversorgung haben die Universitätsklinika großes Potenzial für medizinische Innovationen. Das standortübergreifende Venture Team wird am Universitätsklinikum Würzburg angesiedelt und soll Nukleus für einen bayerischen Translations-Hub für die Universitätsmedizin sein.

Offensive „Hightech Transfer Bayern”

Die Offensive „Hightech Transfer Bayern“ ist eine Anwendungsstrategie zur Hightech Agenda Bayern. Durch die Transfer-Offensive wird das Ökosystem für innovative Gründungen aus den Hochschulen heraus gestärkt und Wissens- und Technologietransfer aus der Wissenschaft in Wirtschaft und Gesellschaft gefördert.

 

Weitere Information zur Offensive „Hightech Transfer Bayern“ finden Sie unter:

„Hightech Transfer Bayern“: Mehr Gründergeist in allen Hochschulregionen und zusätzliche Technologietransferzentren in ganz Bayern

Quelle: presse@stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.