München:

Glauber: 2023 bis 2028 werden Jahre des Machens Schwerpunkte in den Bereichen Klima, Wasser, Artenvielfalt und Schutz der Verbraucher

Mit verschiedenen Schwerpunkten in den Bereichen Klima, Wasser und Artenvielfalt startet das Bayerische Umwelt- und Verbraucherschutzministerium in die neue Legislaturperiode. Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte dazu heute in München: „Vor uns liegen Jahre des Machens. Wir haben viele große Projekte auf den Weg gebracht. Das neue Klimaschutzgesetz stellt die Weichen Richtung Klimaneutralität 2040. An diesem Ziel werden wir weiter mit großem Einsatz arbeiten. Wir fordern dazu vom Bund, die Länder mit mindestens 25 Prozent an den Einnahmen aus der CO2-Bepreisung zu beteiligen. Auch die Themen Klimaarchitektur und klimaangepasstes Bauen wollen wir stärken. Außerdem wollen wir bis 2040 in Bayern 55.000 Hektar Moorfläche wiedervernässen.“ Zudem sollen der Ausbau der Kreislaufwirtschaft sowie der schonende Umgang mit Ressourcen vorangebracht werden, beispielsweise durch neue Reparatur-Cafés. Zur Unterstützung der Kommunen soll die kommunale Förderrichtlinie Klimaschutz fortgesetzt und erweitert werden.   Eine zentrale Säule wird daneben die Anpassung an die Folgen des Klimawandels sein. Dazu zählt vor allem die öffentliche Wasserversorgung. Glauber: „Der zurückliegende Hitzesommer hat erneut die herausragende Bedeutung des Themas Wasser gezeigt. Bayern ist Wasserland. Unser Ziel ist es, Wasser zu sparen, zu speichern und in alle Regionen Bayerns zu verteilen. Auch zukünftig soll in Bayern jederzeit und überall Wasser in bester Qualität und in ausreichender Menge verfügbar sein. Die öffentliche Trinkwasserversorgung hat bei der Wasserverteilung immer Vorrang. Begleitend werden wir einen zweckgebundenen Wassercent einführen.“ Zusätzlich werden das Hochwasserschutzprogramm und das Starkregenmanagement weiter ausgebaut.   Im Naturschutz sollen wichtige Projekte weiter vorangetrieben werden, insbesondere im kooperativen Naturschutz. „Mit dem Volksbegehren Plus haben wir ein neues Zeitalter beim Schutz der Artenvielfalt eingeleitet. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir fortsetzen. Das Vertragsnaturschutzprogramm soll bis 2028 auf 200.000 Hektar ausgeweitet werden. Den Streuobstpakt bringen wir weiter voran und wir stärken unsere Naturparke und die Landesgartenschauen. Zudem schaffen wir in allen Landesteilen die Voraussetzungen für den Ausbau des naturnahen Tourismus“, so Glauber. Aktuell werden im Vertragsnaturschutzprogramm rund 160.000 Hektar Fläche gefördert.   Außerdem wird Bayern im kommenden Jahr Vorsitzland der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK). „In unserer zunehmend komplexen Welt ist Verbraucherschutz eine zentrale Aufgabe. Das Verbraucherschutzsystem in Bayern soll insbesondere mit einer Digitalisierungsoffensive weiter verbessert werden. Als Vorsitzland der VSMK wollen wir aktuelle verbraucherpolitische Themen aufgreifen“, bekräftigte Glauber. Ziele sind dabei vor allem eine umfassende Verbraucherinformation und Produktsicherheit. Die VSMK 2024 soll vom 12. bis 14. Juni in Regensburg stattfinden.   Auch der Tierschutz soll weiter gestärkt werden. Dazu soll die Förderung der Tierheime fortgesetzt werden. Um die flächendeckende tierärztliche Versorgung zu sichern, wird das Zukunftskonzept Landtierärzte fortgesetzt. Ergänzend soll eine Landtierarztquote eingeführt werden.

Quelle: stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.