München:

Startschuss für neuen Technologie-Hub für die bayerische Wehrtechnikbranche
Weigert: „Bayern stärkt in bundesweit einmaliger Initiative
die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit seiner Sicherheits- und Verteidigungsindustrie“


Auf Initiative von Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert entsteht
in Bayern ein neuer Technologie-Hub für die bayerische Sicherheits-
und Verteidigungsindustrie. Der Staatssekretär gab bei einer Kick-Off-Veranstaltung
gemeinsam mit Unternehmensvertretern den Startschuss. Weigert sagte: Mit
dem Technologie-Hub bilden wir die wehrtechnische Industrie als bedeutendes
wirtschaftspolitisches Handlungsfeld im Freistaat ab. Bayern übernimmt
dadurch deutschlandweit eine Pionierrolle und wird allein in diesem Jahr
eine halbe Million Euro für das neue Spezialisierungsfeld bei Bayern
Innovativ bereitstellen. Die Staatsregierung steht zur Notwendigkeit einer
starken und leistungsfähigen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.
Wir wollen Bayerns Position als führender Standort für diese
technologische und strategisch wichtige Schlüsselbranche in Zukunft
weiter ausbauen.
Der Staatssekretär betonte die Rolle der über 70 bayerischen Branchenunternehmen als Innovationsmotor und
Standortfaktor: Jedes dritte deutsche Unternehmen aus der Sicherheits-
und Verteidigungsindustrie ist in Bayern beheimatet. Diese Firmen legen
mit ihrer Erforschung und Entwicklung von Schlüsseltechnologien den
Grundstein für Innovationen in vielen anderen Industriebereichen.
Das macht sie unverzichtbar für einen Hightech-Standort wie Bayern.
Mit dem Technologie-Hub bei der landeseigenen Innovations- und Wissenstransferagentur
Bayern Innovativ soll ein breites Netzwerk von Wirtschaft und Wissenschaft
zur Forschung an Zukunftsthemen sowie mit Start-ups aufgebaut werden. Ein
Ziel ist es auch, Impulse von außerhalb der Branche zu bekommen.
Ich bin sicher, dass unsere Sicherheits- und Verteidigungsindustrie
bei Bayern Innovativ mit seinen vielfältigen Cluster-Aktivitäten
und seinem großen Technologie-Know-how in besten Händen ist
und nachhaltig von dem Hub profitieren wird. Wir stellen jetzt die Weichen
für eine hochinnovative und zukunftsfähige Wehrtechnikbranche
in Bayern&, erklärte Weigert.
Dr. Rainer Seßner, Geschäftsführer der Bayern Innovativ GmbH, sagte: Wir freuen uns auf diese Aufgabe
und werden gemeinsam mit der Branche einen TechHUB entwickeln, der den
Standort Bayern stärkt. Die Voraussetzungen stimmen, denn wir haben
hier starke Traditionsunternehmen und kreative Köpfe aus der technologischen
Start-up-Szene. Dazu kommt unser Thinknet Bayern, in dem wir Wirtschaft,
Wissenschaft und Politik mit Branchen-, Technologie- und Partnernetzwerken
zusammenbringen. Von kommenden Innovationen aus dem Bereich der Wehrtechnik
werden auch Zivilbereiche profitieren durch Technologietransfer
und einer auf zivile Herausforderungen ausgerichteten Weiterentwicklung.
Ansprechpartner: Thomas Assenbrunner stv. Pressesprecher

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.