Berlin:

Normung bringt Klimaschutz voran – Ergebnisse des Deutschen Normungspanels 2022 veröffentlicht

Normen sind ein wichtiges Werkzeug, um den Klimawandel zu bekämpfen. Das zeigen die Ergebnisse des
Deutschen Normungspanels 2022, dessen Schirmherr das Bundesministerium für Wirtschaft und
Klimaschutz (BMWK) ist.
„Normen können einen wichtigen Beitrag leisten, damit eine klimaneutrale und nachhaltige Wirtschaft
Wirklichkeit wird. Sie helfen den Unternehmen dabei, technische Vorschriften zu erfüllen und neue
Märkte für klimaneutrale und nachhaltige Produkte zu erschließen.“, erläutert die Parlamentarische
Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Franziska Brantner. „Dabei
können wir den Kampf gegen den Klimawandel nur im internationalen Verbund erfolgreich führen.
Deshalb rückt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Normung auch bei der
deutschen G7 Präsidentschaft in den Fokus.“


Die Studie zeigt: Um den Klimawandel zu bewältigen und eine grüne Transformation zu erreichen, sind
Normen zentral. Knapp 75 Prozent der befragten Unternehmen finden, dass das Thema Klimawandel
proaktiv durch Normungsexperten und -organisationen angegangen werden sollte. Als effektivste
Maßnahmen, um den Klimawandel in Normen stärker zu berücksichtigen, befürworten Unternehmen dabei
einen intensiveren Austausch mit der Wissenschaft, eine gemeinsame internationale Agenda sowie die
Koordination zwischen Gesetzgebern und Normungsorganisationen.
DIN und DKE unterstützen dabei, die Klimaziele zu erreichen – an der Seite von Partnern wie der
Internationalen Normungsorganisation ISO. Diese hat sich gemeinsam mit ihren nationalen
Mitgliedsorganisationen vergangenes Jahr mit der London Declaration dazu verpflichtet, den
Klimawandel durch Normen zu bekämpfen. „Normung leistet einen wichtigen Beitrag, um neue
Technologien für mehr Klimaschutz zu unterstützen. Wir sehen aber auch, dass wir zugleich das
bestehende Normenwerk umfassend analysieren und punktuell überarbeiten müssen, um es klimafit zu
machen. Dazu werden wir gemeinsam mit den in der Normung engagierten Expertinnen und Experten
beitragen“, so Christoph Winterhalter, Vorstandsvorsitzender von DIN und ISO-Vice President Policy.
„Ein effizienter Klimaschutz funktioniert nur, wenn sich verschiedene Sektoren intelligent
vernetzen. Normen sind wiederum der Schlüssel dafür, sie beschreiben die Schnittstellen zwischen
diesen Sektoren. Hier zeigt sich Bedarf, entsprechende Standards zu entwickeln – dafür brauchen wir
die Mitarbeit engagierter Expertinnen und Experten“, sagt Michael Teigeler, Geschäftsführer der
DKE.
Die Technische Universität Berlin, Fachgebiet Innovationsökonomie, hat von Oktober 2021 bis Januar
2022 rund 1.900 Unternehmen befragt. Das Deutsche Normungspanel liefert damit bereits im zehnten
Jahr wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse in der Normung. DIN und DKE unterstützen das Projekt,
das seit 2016 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz
(BMWK) steht. Alle Ergebnisse des Normungspanels 2022 sowie früherer Umfragen sind unter
www.normungspanel.de einsehbar.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/05/20220524-normung-bringt-klimaschutz-voran.html

Quelle: abo-bmwi.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.