Berlin:

Habeck in Brüssel: „Positive Signale im Beihilfeverfahren zur Bundesförderung Effiziente Wärmenetze
erhalten“

Bundeswirtschaftsminister Habeck ist heute zu Gesprächen in Brüssel. Er trifft sich dort mit
Vizepräsident Šefčovič, Energiekommissarin Kadri Simson, Binnenmarktkommissar Thierry Breton und
Exekutiv- Vizepräsidentin Margrethe Vestager. Die Themenpalette ist groß und reicht von der
aktuellen Lage in der Ukraine, über Fitfor55 bis hin zu konkreten gemeinsamen Projekten. Ein
wichtiger Schritt konnte im Beihilfeverfahren zur sogenannten Bundesförderung für effiziente
Wärmenetze (BEW) erreicht werden. Hier hat die Europäische Kommission eine vorläufige positive
Bewertung abgegeben. Die Kommission wird nun das Verfahren weiter vorantreiben, damit die
endgültige Beihilfeentscheidung zügig erlassen werden kann.

Vizekanzler und Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck: „Klimaneutralität bis 2045
erfordert enorme Fortschritte im Wärmebereich. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Fernwärmenetze:
Über sie können sich in Zukunft viele Haushalte effizient und kostengünstig mit grüner Wärme
versorgen; auch Abwärme aus industriellen Prozessen kann über Wärmenetze genutzt werden. Um diese
Entwicklung voranzutreiben, müssen wir die Umstellung der Wärmenetze auf CO2-Neutralität mit den
richtigen Anreizen fördern. Wir haben daher ein neues Förderprogramm für nachhaltige Fernwärme
aufgelegt und der Europäischen Kommission zur Prüfung vorgelegt. Ich begrüße die vorläufige
positive Bewertung sehr. Das Programm ist für uns ein wichtiger Schritt, um die Klimaziele im
Wärmesektor zu erreichen.“

Die BEW soll die Umstellung von Fernwärme auf CO2-Neutralität unterstützen. Das Förderprogramm soll
die richtigen finanziellen Anreize für Wärmenetzbetreiber setzen, um in neue Wärmenetze zu
investieren und bestehende Netze so umzubauen, dass sie zunehmend durch Wärme aus erneuerbaren
Energien und Abwärme gespeist werden können.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/05/20220524-habeck-in-brussel-positive-signale-im-beihilfeverfahren-zur-bundesforderung-effiziente-warmenetze-erhalten.html

Quelle: abo-bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.