Berlin:

Habeck besucht die HANNOVER MESSE 2022:
„Transformation der Industrie so wichtig wie nie zuvor“

Die HANNOVER MESSE ist die weltweit wichtigste Industriemesse. Sie steht in diesem Jahr unter dem
Titel „Industrial Transformation“ und feiert zugleich ihr 75-jähriges Jubiläum. Offizielles
Partnerland im diesjährigen Jubiläumsjahr ist Portugal. Vizekanzler und Bundeswirtschafts- und
Klimaschutzminister Robert Habeck besucht die HANNOVER MESSE zur Eröffnungsfeier am Sonntag, den
29. Mai 2022, und für einen Rundgang am Dienstag, den 31. Mai 2022.
Bundesminister Habeck: „Ich freue mich, dass die HANNOVER MESSE nach zweijähriger
Corona-Zwangspause wieder in Präsenz stattfinden kann, denn die Themen der Messe sind relevant wie
nie zuvor. Die HANNOVER MESSE ist und bleibt die zentrale Leitmesse für die Industrie. Sie
verstärkt den Austausch zwischen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft und präsentiert
neue Ideen und innovative Konzepte für die großen Herausforderungen unserer Zeit – allen voran die
Transformation der Wirtschaft hin zur Klimaneutralität. Klimaschutz, resilientere Lieferketten und
diversifizierte Märkte sind die zentralen Themen, die wir mit ganzer Kraft gemeinsam vorantreiben
müssen. Um Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, muss die wirtschaftliche Entwicklung
zugleich mit effektivem Klimaschutz und nachhaltigem Fortschritt einhergehen. Diese Transformation
ist eine historische Herausforderung, aber auch eine große Chance.“

2.500 Aussteller aus allen Bereichen der Industrie präsentieren auf der diesjährigen Messe Lösungen
im Zusammenspiel von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, Automatisierung, Ressourceneffizienz
und nachhaltigen Energiekonzepten.
Am Sonntag, den 29. Mai 2022, wird Bundesminister Habeck auf dem Wirtschaftsforum der Deutschen
Messe AG und des BDI über aktuelle industriepolitische Herausforderungen sprechen und anschließend
an der feierlichen Eröffnung der HANNOVER MESSE teilnehmen.
Am Dienstag, den 31. Mai 2022, wird Minister Habeck einen Messerundgang unter dem Motto „Industrie
gestaltet Transformation“ absolvieren und am Dienstagabend mit seinem portugiesischen Amtskollegen
Costa Silva zu einem Gespräch zusammen kommen.
Die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Franziska Brantner wird am Dienstag, den 31. Mai 2022,
und der Parlamentarische Staatssekretär Michael Kellner am Mittwoch, den 1. Juni 2022, die
HANNOVER-MESSE besuchen.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/05/20220528-habeck-besucht-die-hannover-messe-2022.html

Quelle: abo-bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

Bayerns Wirtschaftsminister informiert sich im Bayerischen Wald Aiwanger: „Gemeinsam haben wir den Borkenkäfer deutlich zurückgedrängt – jetzt dürfen wir nicht nachlassen. Nach dem trockenen Sommer sind die Bäume geschwächt und anfällig“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Das Bild zeigt ihn mit (v.l.n.r) Nationalparkchefin Ursula Schuster und BaySF-Vorstand Rudolf Plochmann. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download SPIEGELAU  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Schädlings.   Aiwanger: „Die Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald hat sich deutlich entspannt. Das ist eine gute Nachricht für unsere Wälder und ein Erfolg der konsequenten Arbeit aller Beteiligten. Wir haben in den vergangenen Jahren gelernt, dass wir den Käfer nur gemeinsam und über die Grenzen der Waldbesitzarten hinweg wirksam bekämpfen können. Genau diesen Weg müssen wir weitergehen. Denn Entwarnung können wir noch lange nicht geben: Nach Hitze und Trockenheit sind viele Bäume geschwächt. Wir müssen aufmerksam bleiben, Befall früh erkennen, Käferholz konsequent aufarbeiten und zügig aus dem Wald bringen.“   Der Ortstermin in Spiegelau war bereits das dritte gemeinsame Treffen zur Borkenkäferthematik im Bayerischen Wald nach den Terminen im März 2024 und August 2025. Damals stand die Sorge im Mittelpunkt, dass sich der Borkenkäfer aus dem Nationalpark in angrenzende Waldflächen ausbreiten könnte. Heute fällt die Bilanz deutlich positiver aus. Gemeinsam mit den Partnern wurden an Exkursionspunkten im Staatswald und im Nationalpark Bayerischer Wald unterschiedliche Verfahren und Methoden zur waldschutzwirksamen Aufarbeitung von Käferholz vorgestellt.   Aiwanger: „Wir sehen, dass regelmäßiger Austausch und abgestimmtes Handeln etwas bewirken. Staatswald, Nationalpark und Privatwald haben unterschiedliche Aufgaben und Rahmenbedingungen. Beim Schutz unserer Wälder haben wir aber ein gemeinsames Interesse. Deshalb werden wir den regelmäßigen Austausch fortsetzen und weiter an einem Strang ziehen.“ Die Borkenkäfersituation in der Region Bayerischer Wald ist aktuell so ruhig wie seit Jahren nicht mehr. In den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen wurden bislang historisch geringe Mengen an Käferholz festgestellt. Die Fangzahlen des Borkenkäfermonitorings der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft liegen rund 40 Prozent unter dem Niveau von 2024. Die Bayerischen Staatsforsten verzeichnen sehr geringe Schadholzmengen und in der Managementzone des Nationalparks ist die Situation im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls ruhig. Die Entwicklung zeigt: Konsequentes Borkenkäfermanagement und eine enge Zusammenarbeit über die Waldbesitzarten hinweg zahlen sich aus. Gleichzeitig bleibt der Käfer eine Gefahr. Nach den heißen und trockenen Phasen dieses Sommers sind die Wälder weiterhin belastet. Deshalb gilt es, gerade jetzt wachsam zu bleiben und bei ersten Anzeichen konsequent zu handeln. Regelmäßige Bohrmehlsuche, schnelle Aufarbeitung und der zügige Abtransport des Käferholzes bleiben die entscheidenden Maßnahmen. Ziel bleibt, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum für kommende Generationen zu erhalten. Ansprechpartner: Bastian Brummer Stellv. Pressesprecher Auf Flächen des Nationalparks Bayerischer Wald überzeugte sich der Minister von einem Verfahren der Parkverwaltung, wodurch Käferbäume unschädlich gemacht werden. Dabei griff er auch selbst zum Werkzeug und entrindete einen Baum. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Borkenkäfers.