München:
Großes Interesse an Windradbesichtigungen – Angebot wird 2027 fortgesetzt
Aiwanger: „Windenergie zum Anfassen schafft Akzeptanz“
Die Windradführungen bayerischer Betreiber stoßen auf großes Interesse. Aufgrund der positiven Resonanz soll das Angebot auch 2027 fortgesetzt werden.
Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger: „Windenergie ist ein wichtiger Baustein für eine sichere Energieversorgung. Wer vor Ort sieht, wie eine Anlage funktioniert, dass man sie kaum hört und der Umgriff um eine Anlage nach der Errichtung durch Begrünung wieder weitgehend der Natur zurückgegeben wird, sieht die Dinge anders, als wenn er nur über die Sozialen Medien oft fehlinformiert ist. Wer mit den Betreibern sprechen kann, bekommt Antworten aus erster Hand. Das schafft Verständnis und Akzeptanz. Die große Resonanz zeigt, dass dieses Angebot ankommt. Deshalb freue ich mich, dass die Windradführungen 2027 fortgesetzt werden.“ Seit Mai 2026 koordiniert die Bayerische Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) gemeinsam mit bayerischen Betreibern kostenlose Windradführungen. 14 Führungen haben bereits stattgefunden, zwei weitere folgen noch. Besonders groß war das Interesse bei Enercon in Kronach und bei der Jurenergie eG in Pöfersdorf bei Neumarkt i.d.OPf. Letztere verbindet dabei Windenergie mit regionaler Wertschöpfung. Als Genossenschaft ermöglicht sie es den Bürgern, sich an der Energiewende vor Ort zu beteiligen und am wirtschaftlichen Ertrag der Projekte teilzuhaben. Für das nächste Jahr sind weitere Führungen in möglichst allen bayerischen Regierungsbezirken geplant. Viele bestehende Partner haben bereits zugesagt. Gleichzeitig werden weitere Kontakte zu Betreibern geknüpft, um das Angebot auszubauen.
Quelle:stmwi.bayern.de
