MÜNCHEN/LANDSHUT:

Bayerns Wirtschaftsminister zum Tod von Landshuts Altoberbürgermeister Josef Deimer

Aiwanger: „Josef Deimer hat Landshut über Jahrzehnte geprägt und die Interessen der Kommunen in Bayern mit starker Stimme vertreten“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger würdigt den verstorbenen Landshuter Altoberbürgermeister Josef Deimer als herausragenden Kommunalpolitiker und Gestalter seiner Heimatregion. Deimer ist am Mittwochabend im Alter von 90 Jahren gestorben. 35 Jahre lang stand er an der Spitze der Stadt Landshut, fast 30 Jahre war er Vorsitzender des Bayerischen Städtetags.   Aiwanger: „Mit Josef Deimer verliert Bayern einen Kommunalpolitiker, der weit über Landshut hinaus Spuren hinterlassen hat. Er hat seine Heimatstadt über Jahrzehnte mit Tatkraft und Weitblick geprägt und wichtige Weichen für ihre wirtschaftliche Entwicklung gestellt. Infrastruktur, starke Stadtwerke und ein attraktiver Wirtschaftsstandort waren für ihn zentrale Grundlagen einer erfolgreichen Stadtentwicklung. Gleichzeitig hat er als langjähriger Vorsitzender des Bayerischen Städtetags den Interessen der Städte und Gemeinden in ganz Bayern eine starke Stimme gegeben. Josef Deimer war ein Kommunalpolitiker mit Rückgrat, Bodenhaftung und einem klaren Blick für das Machbare. Mein Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.“   In Deimers Amtszeit wurden zahlreiche bis heute prägende Projekte auf den Weg gebracht. Dazu zählen unter anderem der heutige Josef-Deimer-Tunnel, das Klinikum sowie die Weiterentwicklung der Stadtwerke. Unter seiner Führung entwickelte sich Landshut zu einem bedeutenden und attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort in Niederbayern. Sein Engagement wurde 1999 mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt, sowie 1979 mit dem Bayerischen Verdienstorden. Seit 2002 war er Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion