Berlin – Brüssel:

Digitalisierung in euopa vorantreiben – Bundeswirtschaftsminister Altmaier leitet Videokonferenz
der für Telekommunikation/
Digitales zuständigen Ministerinnen und Minister der Europäischen Union

Heute findet im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft unter der Leitung von
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eine Videokonferenz der für Telekommunikation/Digitales
zuständigen Ministerinnen und Minister der Mitgliedstaaten der Europäischen Union statt. Für die
Europäische Kommission wird EU-Kommissar Thierry Breton an dem virtuellen Treffen teilnehmen.
Bundesminister Altmaier: „Nur wenn die Digitalisierung unserer Wirtschaft und Gesellschaft zügig
voranschreitet, können wir den großen Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie und auch
künftigen Krisen effektiv begegnen. Als deutsche EU-Ratspräsidentschaft wollen wir gemeinsam und in
enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union die digitale Transformation
voranbringen und die technologische Souveränität Europas sichern. Dies ist ein wichtiger Beitrag,
um Europa als Wirtschaftsstandort zu neuer Stärke zu führen. Die Datenökonomie wird hierbei einen
entscheidenden Beitrag leisten. Wesentlich ist dabei auch, die Datennutzung und Datenverfügbarkeit
in der Europäischen Union zu stärken und die europäischen Rahmenbedingungen hierfür klarer
auszugestalten. Deshalb wollen wir heute einen Gesetzgebungsvorschlag zu diesem Thema diskutieren,
den die Europäische Kommission vor Kurzem vorgelegt hat.“

Im Fokus der politischen Debatte soll der Vorschlag für eine Verordnung über europäische
Daten-Governance stehen, den die Europäische Kommission am 25. November als ersten
Gesetzgebungsvorschlag im Rahmen der Europäischen Datenstrategie vorgelegt hat. Die Ministerinnen
und Minister werden sich darüber austauschen, welche Voraussetzungen notwendig sind, um die Nutzung
und das Teilen von Daten zu erleichtern – wie etwa die Senkung von Transaktionskosten und ihre
Umsetzung. Zudem ist eine Diskussion über effektive Anreize zur Förderung innovativer
Geschäftsmodelle in Europa vorgesehen.
Weiterhin wird Bundesminister Altmaier über den Verhandlungsstand verschiedener aktueller
Rechtsetzungsvorschläge der Europäischen Kommission sowie über Ratsschlussfolgerungen zur
Cybersicherheit vernetzter Geräte informieren. Letztere wurden von den Mitgliedstaaten im Vorfeld
angenommen und regen die Einführung verbindlicher Cybersicherheitsanforderungen für vernetzte
Geräte an.
Im Vorfeld der Videokonferenz haben zudem 11 Mitgliedstaaten eine gemeinsame Erklärung zur
Schaffung einer europäischen Initiative im Bereich Mikroprozessoren und Halbleitertechnologien
unterzeichnet. Diese soll die Etablierung einer europäischen Allianz für Mikroelektronik
vorantreiben sowie die Erstellung eines sogenannten wichtigen Projekts von gemeinsamem europäischem
Interesse („Important Project of Common European Interest“, IPCEI) zu Mikroelektronik und
Kommunikationstechnologien unterstützen. Die gemeinsame Erklärung ist damit ein wichtiger Beitrag
zur europäischen Datensouveränität.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/12/20201207-altmaier-leitet-videokonferenz-der-fuer-telekommunikation-digitales-zustaendigen-ministerinnen-und-minister-der-europaeischen-union.html

Quelle: abo.bmwi.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.