Berlin:

Verkehrsfreigabe für Bauabschnitt bei Tangerhütte

Scheuer: Großprojekt A 14 verbindet Häfen und Städte im Osten Deutschlands

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat heute den 8,5 Kilometer langen Neubauabschnitt der A 14 von Colbitz bis Tangerhütte für den Verkehr freigegeben – gemeinsam mit Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, und Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr.

Scheuer:

Von Wismar bis Dresden: Die A 14 ist eines der größten Infrastrukturprojekte im Osten Deutschlands. Mit ihr verbinden wir Häfen und Städte und stärken die Regionen. Ab sofort ist ein Drittel von 155 Neubaukilometern unter Verkehr. Und wir machen mit voller Kraft weiter: 2021 starten wir den Bau von gleich drei weiteren Abschnitten.

Die A 14 verläuft von der Ostsee bis nach Sachsen. Im Städtedreieck Berlin/ Hannover/ Hamburg schließt sie eine Lücke im transeuropäischen Straßennetz, auch mit Blick auf die Häfen an der Küste. Mit der heutigen Verkehrsfreigabe sind 52,6 Kilometer der Neubaustrecke in Betrieb.

Die Gesamtinvestitionen betragen rund 1,7 Milliarden Euro. Aufgrund der Bedeutung des Projektes zahlt der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Fördermittel in Höhe von 200 Millionen Euro. In den Abschnitt Colbitz bis Tangerhütte hat der Bund 92 Millionen Euro investiert.

2021 beginnt der Bau von zwei weiteren Abschnitten zwischen Lüderitz und Osterburg in Sachsen-Anhalt, die zusammen rund 31 Kilometer messen. Auch der Bau des Elbebrückenabschnitts, der Sachsen-Anhalt und Brandenburg verbinden soll, wird dann gestartet. Der Bund investiert in diese drei Maßnahmen rund 790 Millionen Euro.

Quelle: bmvi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.