München:
Huber und Söder: Bayern beschleunigt das
Zukunftsprojekt „Green Hospital“

2012
fördert der Freistaat 81 Bauvorhaben an Kliniken mit
266 Millionen Euro

 Ein
Zukunftsprojekt der bayerischen Krankenhauslandschaft
soll noch rascher umgesetzt werden. „Bayern stellt
für das ‘Green Hospital‘ Lichtenfels früher als
ursprünglich geplant 2 Millionen Euro zur Verfügung“,
kündigten Dr. Marcel Huber, Gesundheitsminister,
und Dr. Markus Söder, Finanzminister, heute
in München an. Der Neubau des Klinikums im oberfränkischen
Lichtenfels soll modernste Umweltstandards mit den
Bedürfnissen von Patienten, Mitarbeitern und Besuchern
beispielhaft in Einklang bringen. Insgesamt fördert
der Freistaat im Jahr 2012 81 Bauvorhaben an Krankenhäusern
mit rund 266 Millionen Euro, so Huber und Söder.

Das
bayerische Jahreskrankenhausbauprogramm bildet die
Grundlage der Einzelförderung und wird jährlich veröffentlicht.
Die Fördermittel 2012 gehen an insgesamt 81 Projekte
in ganz Bayern, darunter 13 neu eingestellte Vorhaben.
Wichtige Einzelmaßnahmen sind beispielsweise das Isar-Amper-Klinikum
in Haar
mit einer Förderrate von 8 Millionen
Euro, das Klinikum Kulmbach mit 7
Millionen Euro, das Klinikum Nürnberg-Nord
mit 18 Millionen Euro und das Klinikum Augsburg
mit insgesamt 17,8 Millionen Euro. „Der angemeldete
Finanzbedarf für dieses Jahr kann für alle Projekte
in vollem Umfang abgedeckt werden“, so die beiden Minister.
Die Fördergelder können entsprechend dem
Baufortschritt und dem Mittelbedarf in diesem Jahr
von den Krankenhausträgern abgerufen werden. „Die
Investitionen stärken die wohnortnahe und hochwertige
Versorgung der bayerischen Patienten – gerade auch
im ländlichen Raum“, betonten Huber und Söder. Zudem
setze der Freistaat Bayern zusätzliche Impulse für
Wachstum und Beschäftigung vor Ort.

Staatsminister
Dr. Huber hebt hervor, dass der Neubau des Klinikums
Lichtenfels zwei Jahre früher als ursprünglich geplant,
Fördermittel erhält. Die Förderung des „Helmut-G.-Walther-Klinikums“
Lichtenfels war bislang für das Jahr 2014 vorgesehen.
Der Krankenhausträger kann somit die Fördergelder
bereits in diesem Jahr abrufen und das Projekt schneller
verwirklichen. „Die vorgezogenen Fördergelder entlasten
den Krankenhausträger spürbar“, so die Minister.
Mit rund 78 Millionen Euro fördert der Freistaat den
Neubau, davon 8  Millionen Euro aus den Mitteln von
„Aufbruch Bayern“.

Quelle: stmug.bayern.de

 

 

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.