München -Temelin:

Kernkraftwerk Temelín: Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung – Expertengutachten zur grenzüberschreitenden
Öffentlichkeitsbeteiligung liegt aus

Das tschechische Expertengutachten im Rahmen der
Umweltverträglichkeitsprüfung zu den Umweltauswirkungen
einer möglichen Erweiterung des Kernkraftwerks Temelín
in der Tschechischen Republik liegt aus. Die Unterlagen
können vom 7. Mai bis 5. Juni 2012 im Bayerischen
Umweltministerium von 9 bis 15 Uhr oder im Internet
unter www.reaktorsicherheit.bayern.de
eingesehen werden. Im selben Zeitraum werden die Unterlagen
von den Landratsämtern der bayerischen Landkreise
ausgelegt, die an die deutsch-tschechische Landesgrenze
unmittelbar anschließen. Auch in den Kreisverwaltungsbehörden
der kreisfreien Städte Hof, Passau und Weiden können
die Unterlagen zu den üblichen Geschäftszeiten eingesehen
werden.

Die Bevölkerung in Bayern kann, bis
zum 5. Juni 2012 Stellungnahmen in deutscher Sprache
direkt dem Tschechischen oder dem Bayerischen Umweltministerium
übermitteln.

Die Anschrift des Tschechischen
Umweltministeriums lautet:

Ministerstvo
Životního Prostředí
100 00
Praha 10 – Vršovice
Vršovická 65
Tschechische
Republik

Das gegenwärtig durchgeführte
Verfahren ist eine grenzüberschreitende Öffentlichkeitsbeteiligung,
zu der sich die Vertragsstaaten der Espoo-Konvention
(Übereinkommen über die Umweltverträglichkeitsprüfung
im grenzüberschreitenden Rahmen) verpflichtet haben.
Danach ist den Bürgern anderer betroffener Länder
ebenso wie der tschechischen Öffentlichkeit Gelegenheit
zur Beteiligung zu geben. Hierfür wird entsprechend
den tschechischen Vorschriften eine Frist von 30 Tagen
eingeräumt.

Das Verfahren wird nicht nach
deutschem Recht, sondern gemäß der Espoo-Konvention
und dem tschechischem Recht durchgeführt. Insbesondere
die Vorschriften der deutschen Verordnung über das
Verfahren bei der Genehmigung von Anlagen nach § 7
des Atomgesetzes (Atomrechtliche Verfahrensverordnung
‑ AtVfV) sind nicht auf dieses Verfahren anwendbar.

Quelle:stmug.bayern.de

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.