Bayern:

Glauber: 5 Millionen Euro für die Kreislaufwirtschaft der Zukunft
Ressourcen schonen durch hochkarätige Forschung und Wissenstransfer

Der Projektverbund ForCYCLE für einen sparsamen Umgang mit wertvollen Ressourcen geht in die zweite Runde. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte anlässlich der offiziellen Auftaktveranstaltung heute in München: „Wir brauchen hochkarätige Forschung für innovative Technologien und Produktionsverfahren. Ein effizienter Einsatz von Ressourcen schont das Klima, verringert die Importabhängigkeit und senkt gleichzeitig Kosten in den Unternehmen. So bringen wir Ökonomie und Ökologie zusammen. Das Wirtschaftswachstum muss vom Ressourcenverbrauch entkoppelt werden. Wir arbeiten dafür an der Kreislaufwirtschaft der Zukunft. Für eine erfolgreiche Rohstoffwende setzen wir auf die Entwicklung von sauberen Zukunftstechnologien und einen zielgerichteten Transfer dieses Knowhows in die bayerischen Unternehmen. Mit insgesamt 5 Millionen Euro fördern wir deshalb den aktuellen Projektverbund ForCYCLE II und die zweite Projektphase des Ressourceneffizienz-Zentrums Bayern.“

Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aus ganz Bayern gehen bei ForCYCLE II gemeinsam an den Start. Mit derzeit über 45 Partnern aus der Wirtschaft legt der Projektverbund den Schwerpunkt auf Anwendung und Praxisbezug. Für diese Verbundforschung stellt das Umweltministerium rund 3 Millionen Euro zur Verfügung. Als weiterer Baustein wurde im Juli die zweite Projektphase des Ressourceneffizienz-Zentrums Bayern (REZ) offiziell auf den Weg gebracht. Als zentrale Anlaufstelle für bayerische Unternehmen sensibilisiert das REZ insbesondere für einen effizienten Umgang mit wertvollen Ressourcen und ermöglicht gleichzeitig den Wissenstransfer innovativer Kreislauftechnologien. Zur Stärkung und für den Ausbau dieses „CleanTech-Hubs“ investiert das Umweltministerium in die zweite Projektphase rund 2 Millionen Euro.

Das REZ ist ein erfolgreiches Kooperationsvorhaben des Umweltministeriums und des Landesamts für Umwelt mit den bayerischen Industrie- und Handelskammern. Das REZ arbeitet eng mit seinen Regionalpartnern Untermain, Augsburg, Oberpfalz-Nord und Bayreuth zusammen. Der Projektverbund „ForCYCLE II“ befasst sich mit einem breitgefächerten Aufgabenspektrum: Dabei geht es beispielsweise um die Wiederverwertbarkeit von Kunststoffprodukten und Elektroschrott, den Einsatz ökologischer Werkstoffe im Geschossbau, das Recycling von Dämmstoffen oder die Rückgewinnung von Seltenen Erden aus Produkten wie Handys oder Computern.

Im Rahmen der Rohstoffwende Bayern hat das Umweltministerium allein für das REZ und die Projektverbundreihe ForCYCLE in den letzten Jahren insgesamt mehr als 9 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

 

Quelle: stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.