Würzburg:

Mainfranken Theater Würzburg soll Staatstheater werden – Kunstminister Bernd Sibler unterzeichnet mit Stadt Würzburg Eckpunktepapier

Generalsaniertes Mainfranken Theater Würzburg soll zur Spielzeit 2022/2023 als Staatstheater seine Pforten öffnen

Kunstminister Bernd Sibler unterzeichnet mit Stadt Würzburg Eckpunktepapier: „Theater, das im bundesweiten Vergleich an der Spitze mitspielen kann“

Die Weichen für das erste Staatstheater in Unterfranken sind gestellt: Im Beisein von Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder unterzeichnete Kunstminister Bernd Sibler heute gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Würzburg Christian Schuchardt ein Eckpunktepapier, das den Weg des Mainfranken Theaters zum Staatstheater vorzeichnet. Kunstminister Bernd Sibler betonte: „Mit der Wiedereröffnung des Mainfranken Theaters nach seiner Generalsanierung wird das Theater ‚äußerlich‘ wie ‚innerlich‘ in neuem Glanz erstrahlen. Wir wollen als Freistaat tatkräftig dazu beitragen, das bereits beachtliche künstlerische Niveau des Hauses noch weiter zu heben und seine Anziehungskraft weit über die Grenzen Bayerns hinaus zu steigern. Würzburg soll ein Theater haben, das im bundesweiten Vergleich an der Spitze mitspielen kann. Für das kulturelle Leben in Mainfranken und ganz Bayern ist das eine wertvolle Bereicherung.“

Das Eckpunktepapier sieht die schrittweise Weiterentwicklung zu einem Staatstheater bis zum Abschluss der Generalsanierung – und damit voraussichtlich bis zur Spielzeit 2022/2023 – vor. Im Zuge der institutionellen Umwandlung steigt die Beteiligung des Freistaats an der Finanzierung sukzessive auf 50 Prozent an. Die zusätzlichen Mittel des Freistaats kommen insbesondere der künstlerischen Qualität zugute. Die Besonderheit des Würzburger Modells liegt darin, dass die Trägerschaft nach wie vor bei der Stadt Würzburg verbleibt, der Freistaat aber – wie auch bei seinen Staatstheatern in Augsburg und Nürnberg – das Theater in gleicher Höhe wie die Stadt bezuschusst. Der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg Christian Schuchardt lobt: „Ich begrüße es außerordentlich, dass wir gemeinsam ein exklusives Würzburger Modell erarbeitet haben.“ Auch am Staatstheater bleiben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter städtische Angestellte, Personalübergänge werden so vermieden. Das gebe allen Kolleginnen und Kollegen Sicherheit. Freistaat und Stadt tragen künftig gemeinsam Finanzierung und Betrieb für die Stadt Würzburg und die Regiopolregion Mainfranken. Das Theater sei damit nachhaltig zukunftsorientiert aufgestellt, ist sich Schuchardt sicher.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.