München:

Glauber: Aktionsplanung zum Schutz vor Lärm geht weiter
Bürger und Gemeinden können erneut mitmachen

Das Bayerische Umweltministerium erarbeitet derzeit eine zentrale Lärmaktionsplanung für ganz Bayern. Ab 11. November können sich alle Bürger und Gemeinden zum zweiten Mal aktiv beteiligen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu: „Der Schutz vor Lärm trägt zum Wohlbefinden und zur Gesundheit der Menschen bei. Unsere bayernweite Lärmaktionsplanung gibt der Öffentlichkeit einen Überblick über die zahlreichen Lärmschutzmaßnahmen in Bayern. Der Lärmschutz soll auch künftig weiter optimiert werden. Viele Bürger und Gemeinden haben sich bereits intensiv beteiligt. Jetzt können sie erneut mitmachen. Jeder kann helfen und den aktuellen Stand der Planung bewerten.“ Bei der zentralen Lärmaktionsplanung stehen die Hauptverkehrsstraßen außerhalb von Ballungsräumen und die Bundesautobahnen in Ballungsräumen im Freistaat im Mittelpunkt. Im aktuellen Entwurf werden neben den rechtlichen Rahmenbedingungen nationale Grenzwerte und fertiggestellte sowie zukünftige Maßnahmen im Straßenbau zusammengefasst.

In der zweiten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung können Bürger und Gemeinden – unabhängig von einer Teilnahme an der 1. Phase – unter www.umgebungslaerm.bayern.de vom 11. November bis 23. Dezember 2019 Multiple-Choice Fragen zur 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung und zum veröffentlichten Entwurf des Lärmaktionsplans beantworten. Die Antworten werden entsprechend ausgewertet, analysiert und in der abschließenden Fassung des Lärmaktionsplans berücksichtigt sowie auf der oben genannten Internetseite veröffentlicht.

Im Rahmen der zweistufigen Öffentlichkeitsbeteiligung konnten sich Bürger und Gemeinden bereits im März zur Lärmsituation vor Ort sowie zu persönlichen Eindrücken äußern. Die Ergebnisse dieser Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung wurden detailliert ausgewertet, analysiert und unter http://www.umgebungslaerm.bayern.de/oeffentlichkeitsbeteiligung/auswertung.htm veröffentlicht.

Der Entwurf der Lärmaktionsplanung umfasst über 3.000 Straßenabschnitte. Die Lärmaktionsplanung zeigt, dass die zuständigen Straßenbaubehörden in den Jahren 2012 bis 2017 für knapp 190 Millionen Euro über 700 lärmmindernde Maßnahmen an bestehenden Hauptverkehrsstraßen in Bayern durchgeführt haben. Für die nächsten Jahre sind mindestens 400 weitere Maßnahmen zum Schutz vor Lärm an Hauptverkehrsstraßen geplant. Mit der Lärmaktionsplanung wird eine EU-Richtlinie zur Bewertung und Bekämpfung von so genanntem Umgebungslärm umgesetzt.

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.