München:

Rund 950.000 Euro der Bayerischen Forschungsstiftung für Projekte der FAU Erlangen-Nürnberg mit Kooperationspartnern – Wissenschaftsminister Bernd Sibler überreicht Förderbescheide

Wissenschaftsminister Bernd Sibler überreicht Förderbescheide: „Zukunftsweisende Ideen sind die Grundlage unseres Fortschritts – FAU punktet mit hoher Kompetenz im naturwissenschaftlich-technologischen Bereich“

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) erhält gemeinsam mit weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft bis zu 939.000 Euro von der Bayerischen Forschungsstiftung für drei zukunftsweisende Kooperationsprojekte. Wissenschaftsminister Bernd Sibler überreichte den Vertretern der Lehrstühle für Kunststofftechnik, für Hochfrequenztechnik und für Ressourcen- und energieeffiziente Produktionsmaschinen heute in Erlangen im Beisein des Präsidenten der Universität Prof. Dr. Joachim Hornegger die Förderbescheide. Er gratulierte: „Ihre zukunftsweisenden Ideen sind die Grundlage unseres Fortschritts! Mit ihren Vorhaben bringen sie die anwendungsorientierte bzw. angewandte Forschung maßgeblich voran. Wissenschaft und Wirtschaft profitieren davon gleichermaßen.“ Die FAU könne als starker Partner bei jedem der drei Projekte insbesondere mit ihrer hohen Kompetenz im naturwissenschaftlich-technologischen Bereich punkten.

Fertigungs- und Schweißverfahren optimieren, Sensoren weiterentwickeln

Das Projekt „KryoSonic“ erforscht neue, ökonomisch und ökologisch nachhaltige Fertigungsverfahren für Werkstücke aus hochfesten Werkstoffen. Partner des Lehrstuhls für Ressourcen- und energieeffiziente Produktionsmaschinen der FAU sind die Technische Universität München (TUM), die Technische Hochschule (TH) Deggendorf sowie mehrere Unternehmen. Die Bayerische Forschungsstiftung fördert das Projekt mit bis zu 438.000 Euro.

„FAB-Weld“ erforscht Möglichkeiten zur Optimierung von Schweißverfahren für Kunststoffe, um sowohl Klein- und Kleinstserien als auch individualisierte Bauteile möglichst effizient herstellen zu können. Der Lehrstuhl für Kunststofftechnik an der FAU arbeitet dabei mit mehreren Unternehmen zusammen und erhält eine Förderung von bis zu 285.400 Euro.

Im Projekt „3D-gedruckte Hohlleiterverbindungstechnik und konforme Antennen für Automobilradaranwendungen“ erforscht der FAU-Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik zusammen mit einem Partnerunternehmen Möglichkeiten, um die Führung und Verteilung von Signalen von Automobilradaren weiter zu verbessern. Dabei eröffnet die Flexibilität von additiven Druckverfahren zukunftsträchtige neue Lösungsmöglichkeiten. Die Bayerische Forschungsstiftung stellt hierfür bis zu 216.000 Euro bereit.

Die Bayerische Forschungsstiftung wurde 1990 gegründet. Ergänzend zur staatlichen Forschungsförderung unterstützt sie Kooperationsvorhaben zwischen Forschungseinrichtungen (Hochschulen bzw. außeruniversitären Einrichtungen) und Unternehmen, die für die wissenschaftliche-technologische Entwicklung Bayerns oder die bayerische Wirtschaft von Bedeutung sind. Seit ihrer Gründung hat die Bayerische Forschungsstiftung für 900 Projekte rund 577 Millionen Euro bewilligt. Wissenschaftsminister Bernd Sibler ist Mitglied des Stiftungsrates.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.