München:

Besuch der Bayerischen Justizakademie in Pegnitz / Justizminister Eisenreich: „In Pegnitz haben wir die Zukunft im Blick / Digitalisierung ist Teil unserer Lebenswirklichkeit“

Bayerns Justizminister Georg Eisenreich hat gestern die Bayerische Justizakademie in Pegnitz besucht, in der am 23. und 24. Juli 2019 die IT-Infotage 2019 der bayerischen Justiz stattgefunden haben. Unter dem Motto „Justiz digital“ wurden dort aktuelle Themen und Neuerungen im IT-Bereich der Gerichte und Staatsanwaltschaften in Bayern vorgestellt. Zudem hat sich Eisenreich im Gespräch mit der Leiterin der Justizakademie Gudrun Scharr einen Eindruck vom Justizstandort Pegnitz verschafft.

„In Pegnitz haben wir die Zukunft der bayerischen Justiz im Blick: Wir bilden dort unseren Nachwuchs in vielen Justizbereichen aus. Zudem bieten wir vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Darüber hinaus werden in Pegnitz auch wichtige Schritte im Bereich der Digitalisierung der Justiz vorangetrieben. Ihnen, Frau Scharr, und Ihrem Team danke ich herzlich für die hervorragende Arbeit“, so der Justizminister.

@ stmj.bayern.de

Eisenreich weiter: „Informationstechnologien sind ein unverzichtbarer Teil unseres Lebens. Die Digitalisierung betrifft jeden von uns, sie ist Teil unserer Lebenswirklichkeit. Was heute noch futuristisch anmutet, ist morgen schon selbstverständlich. Das gilt auch für die Justiz.“ Eine Schlüsselrolle nehme hierbei der elektronische Rechtsverkehr, aber auch die elektronische Akte ein. Bislang seien bei den Pilotgerichten Landshut, Regensburg und Coburg über 20.000 Verfahren rein elektronisch bearbeitet worden. „Diese beachtliche Zahl zeigt, dass sich die eAkte als Arbeitsmittel bewährt“, so der Justizminister.

Hintergrund:

Die Bayerische Justizakademie in Pegnitz ist eine zentrale Aus- und Fortbildungsstätte der bayerischen Justiz. Sie bildet Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher, Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte sowie Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister aus. Darüber hinaus finden in der Akademie Fachfortbildungen aller Qualifikationsebenen, zentrale Arbeitnehmerschulungen und Schulungen der Gerichtsvollzieher-Prüfungsbeamten statt. Auch befindet sich in Pegnitz das IT-Testzentrum, in dem sämtliche IT-Fachverfahren getestet werden, die in der bayerischen Justiz im Einsatz sind. Ebenfalls ist dort das „Innovationszentrum E-Justice“ untergebracht.

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.